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Kultur

Kunstmeile Krems

Krems hat ein brandneues Museum: die Landesgalerie Niederrösterreich.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 07.07.2024
Markus Brock mit Manuel Rubey
Markus Brock mit Manuel Rubey

Ende Mai 2019 eröffnet das neue Museum für das österreichische Kunstschaffen. Es wird Zentrum der Kunstmeile Krems, an der sich mehrere Museen aneinanderreihen. Für den "Museums-Check" besucht Markus Brock die Landesgalerie Niederösterreich samt Karikaturmuseum Krems.

Als Gast begrüßt Markus Brock den österreichischen Schauspieler und Sänger Manuel Rubey. Mit der Titelrolle von "Falco - Verdammt, wir leben noch!" schaffte Rubey 2008 den Durchbruch. Der 40-jährige Wiener fühlt sich auf der Bühne aber genauso heimisch wie vor der Kamera, sei es als Kabarettist oder als Frontmann der Band "Familie Lässig".

Das Kunstmuseum Krems

Landesgalerie Niederösterreich in Krems an der Donau
Wie ein Ufo ist die neue Landesgalerie Niederösterreich in Krems an der Donau gelandet.
Quelle: Faruk Pinjo

"Abstand kurbelt das Denken an", meint Rubey, ob auf Reisen oder bei einem Museumsbesuch. Gemeinsam mit Markus Brock erkundet er die Landesgalerie Niederösterreich. Sie verbindet die Bestände der Landessammlungen Niederösterreich mit wichtigen Privatkollektionen. Mit seinem Ausstellungsprogramm will das neue Museum auf Fragen der Gegenwart reagieren. Welche Bedeutung hat etwa Europa für uns? Kann Kunst helfen, die Welt von heute besser zu verstehen?

Zur Eröffnung sind gleich mehrere Ausstellungen zu sehen. Die Schau "Ich bin alles zugleich" thematisiert die künstlerische Selbstdarstellung seit dem 19. Jahrhundert. Ausgehend vom österreichischen Weltkünstler Egon Schiele versammelt die Schau unter anderem Selbstbildnisse von Oskar Kokoschka, Arnulf Rainer und zeitgenössischen Malern. Mal inszenieren sie sich mit verzerrten Grimassen, dann als Heiligenfiguren oder Superstars.

Eine Einzelausstellung von Renate Bertlmann

Eine Einzelausstellung zeigt das feministische Werk von Renate Bertlmann. Die Biennale-Künstlerin hat sie selbst kuratiert. Ironie, Utopie und Pornografie, das sind ihre zentralen Themen. Neben legendären Arbeiten der 1970er- und 1980er-Jahre zeigt sie eine Installation mit 126 Urnen, die sie teilweise mit persönlichen Inhalten füllt. "Die Urnen-Nischen sind Orte der Stille, denen wir Intimes anvertrauen", sagt die Österreicherin.


Im Karikaturmuseum Krems, das zu den wichtigsten europäischen Museen seiner Art zählt, macht Markus Brock eine fiktive Reise ins Weltall. Die aktuelle Ausstellung "Wettlauf zum Mond" zeigt anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der ersten Mondlandung am 21. Juli 1969 historische Karikaturen und Dokumentationen. Sie skizzieren den Wettlauf ins All, der damals zwischen den USA und der ehemaligen UdSSR entbrannte.

Ende Mai 2019 eröffnet das neue Museum für das österreichische Kunstschaffen. Es wird Zentrum der Kunstmeile Krems, an der sich mehrere Museen aneinanderreihen. Außerdem im "Museums-Check": das Karikaturmuseum. Zu Gast ist Schauspieler Manuel Rubey.

Mit der Titelrolle von "Falco - Verdammt, wir leben noch!" schaffte der österreichische Schauspieler und Sänger Manuel Rubey 2008 den Durchbruch. Der 40-jährige Wiener fühlt sich auf der Bühne aber genauso heimisch wie vor der Kamera, sei es als Kabarettist oder als Frontmann der Band "Familie Lässig".

"Abstand kurbelt das Denken an", meint Rubey, ob auf Reisen oder bei einem Museumsbesuch. Gemeinsam mit Markus Brock erkundet er die Landesgalerie Niederösterreich. Sie verbindet die Bestände der Landessammlungen Niederösterreich mit wichtigen Privatkollektionen. Mit seinem Ausstellungsprogramm will das neue Museum auf Fragen der Gegenwart reagieren. Welche Bedeutung hat etwa Europa für uns? Kann Kunst helfen, die Welt von heute besser zu verstehen?

Zur Eröffnung sind gleich mehrere Ausstellungen zu sehen. Die Schau "Ich bin alles zugleich" thematisiert die künstlerische Selbstdarstellung seit dem 19. Jahrhundert. Ausgehend vom österreichischen Weltkünstler Egon Schiele versammelt die Schau unter anderem Selbstbildnisse von Oskar Kokoschka, Arnulf Rainer und zeitgenössischen Malern. Mal inszenieren sie sich mit verzerrten Grimassen, dann als Heiligenfiguren oder Superstars.

Eine Einzelausstellung zeigt das feministische Werk von Renate Bertlmann. Die Biennale-Künstlerin hat sie selbst kuratiert. Ironie, Utopie und Pornografie, das sind ihre zentralen Themen. Neben legendären Arbeiten der 1970er- und 1980er-Jahre zeigt sie eine Installation mit 126 Urnen, die sie teilweise mit persönlichen Inhalten füllt. "Die Urnen-Nischen sind Orte der Stille, denen wir Intimes anvertrauen", sagt die Österreicherin.

Im Karikaturmuseum Krems, das zu den wichtigsten europäischen Museen seiner Art zählt, macht Markus Brock eine fiktive Reise ins Weltall. Die aktuelle Ausstellung "Wettlauf zum Mond" zeigt anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der ersten Mondlandung am 21. Juli 1969 historische Karikaturen und Dokumentationen. Sie skizzieren den Wettlauf ins All, der damals zwischen den USA und der ehemaligen UdSSR entbrannte.

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