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Kultur

"Kulturzeit" vom 15.10.2021

Die Themen der Sendung: Teamwork in der Politik, Kanada lesen! - Zukunft, Schriftsteller während der Pandemie - Gespräch mit Nina George, Nachruf auf Evelyn Richter und Ist die Welt gut oder schlecht?

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2021
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 15.10.2022

Die Themen der Sendung:

Teamwork in der Politik

Zu sehen sind drei Personen mit überlebensgroßen Masken von den Gesichtern der Spitzenpolitiker*innen, die vor einer Straße posieren.
Fridays for Future Aktivisten protestieren mit Masken vor der Ankunft der Teilnehmer der Sondierungsgespräche für eine strengere Klimapolitik
Quelle: imago0138755882h

Die Spitzen von SPD, Grünen und FDP haben sich auf Koalitionsverhandlungen geeinigt. Eine Ampelkoalition kommt auch in der Bevölkerung gut an: Laut einer aktuellen Umfrage fänden 62 Prozent der Befragten eine Regierung aus SPD, Grünen und FDP gut. Wie hat der neue Verhandlungsstil der Parteien die Sondierungsgespräche beeinflusst? Geht es in der Politik nun mehr um Teamwork als um Köpfe? Ist der Ansatz, Verbindendes zu unterstreichen, besser geeignet, eine breite Akzeptanz bei den Bürgern zu erreichen als zähes Ringen?

Kanada lesen! - Zukunft

Kultur -

Kanada lesen!

Kanada ist das Gastland der Frankfurter Buchmesse 2021. Wir fragen kanadische Schriftsteller, wie Margaret Atwood, was die Literatur ihres Landes ausmacht.

Ist die Welt gut oder schlecht?

Klimakatastrophe, Corona, Koalitionsverhandlungen - es schaut nicht gut aus, oder? Dabei wird die Welt statistisch immer besser, sagen manche Wissenschaftler. Liegt es also nur an unserer Wahrnehmung, wie die Welt erscheint? Einige Recherchen zur Lage der Nation.

Schriftsteller*innen in der Pandemie - Gespräch mit Nina George

Über die Probleme der Welt und ihre Lösung sinnieren Autor*innen ja am liebsten allein in ihrer Schreibstube. Wo sie zurückgezogen an ihren Zeilen feilen. Wenn der Verlag sie nicht gerade zur Buchmesse oder auf Lesereise zwingt zum Vermarkten. Das könnte man zumnidest denken. Die Pandemie müsste dieser besonderen Spezies demnach ziemlich in die Hände gespielt haben. Aber das ist ein Irrglaube, sagt die Schriftstellerin Nina George. Als Präsidentin des European Writers‘ Council, vertritt Sie 160.000 Schriftsteller*innen aus 46 europäischen Organisationen. In einem Artikel hat sie gerade auf die blinden Flecken einer Kulturpolitik aufmerksam gemacht, die ihre Zunft in der Corona-Zeit hinter dem Bildschirm fast vergessen hat. Wie es dieser Berufsgruppe tatsächlich ergangen ist und was sich dringend wieder ändern muss, fragen wir Nina George im Gespräch.

Evelyn Richter - ein Nachruf

Evelyn Richter, geboren 1930 in Bautzen, zählte zu den bedeutendsten Fotografinnen Deutschlands. Zum 90. Geburtstag der Künstlerin am 31. Januar 2020 haben die Kunstsammlungen Dresden ihr eine kleine Hommage dargebracht. Die Ausstellung enthält Werke aus allen bekannten Serien der Fotografin: Menschen auf der Straße, Selbstporträts, Reisende, Museumsbesucher, Porträts von Künstlern, Schriftstellern und Musikern. Was machte die Arbeit dieser beliebten und allseits geachteten Künstlerin aus? Zum einen, was sie zeigt: Sie hat den ungeschönten sozialdokumentarischen Blick, blickt hinter die Fassaden und zeichnet so ein empathisches Bild des ostdeutschen Alltags und seiner Menschen. Zum anderen gewinnt dokumentarische Beobachtung dabei eine überzeitliche formale Qualität: Bilder, die wirken. Am 10. Oktober ist Evelyn Richter mit 91 Jahren gestorben. Wir erinnern an die große Chronistin der DDR.

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