Kultur

"Kulturzeit" vom 01.06.2022

Die Themen der Sendung: Die Folgen der Inflation, Entlastungspaket - Gespräch mit Christoph Butterwegge, Christopher Rüping bei den Wiener Festwochen und Konstantin Wecker-Doku und der Dokumentarfilm "Volksvertreter".

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2022
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 01.07.2022

Die Themen der Sendung:

Die Folgen der Inflation

Eine Person befestigt ein Preisschild für Zwiebeln in einer Auslage auf dem Wochenmarkt in Oberhausen-Strekrade.
Preisschild an einem Marktstand in Oberhausen
Quelle: dpa

Erst die Pandemie, nun die Inflation: Menschen, die im Niedriglohnbereich arbeiten, müssen besonders hart einstecken. Das ist auch die Erfahrung von wenig einkommensstarken Kulturschaffenden in Deutschland. Viele von ihnen leben derzeit am Existenzminimum und fordern Hilfen vom Staat. Unter ihnen der Schriftsteller Olivier David und die Schauspielerin Anna Holtermann, die besonders unter den Preissteigerungen leiden. Dass eine Inflation auch nachhaltig Leben prägt, davon erzählt die argentinische Schriftstellerin Mariana Enríquez. Sie kennt die Hyperinflation von über 50 Prozent seit ihrer Jugend. Als die Wirtschaft 2001 in Argentinien zusammenbricht, gibt es Straßenkämpfe und bügerkriegsähnliche Zustände. Eine traumatische Erfahrung, die den Menschen vor Ort noch heute in den Knochen steckt.

Entlastungspaket der Bundesregierung - Gespräch mit Christoph Butterwegge

9-Euro-Ticket, Tankrabatt und Zuschläge für ärmere Familien: Das Entlastungspaket der Bundesregierung soll Verbraucher*innen in Deutschland angesichts der steigenden Preise finanziell entlasten. Kritiker*innen sehen in den milliardenschweren Maßnahmen einen gefährlichen Schnellschuss, während Befürworter*innen es als Impuls zu positiver Veränderung empfinden. Doch kommen die Leistungen letztlich auch wirklich dort an, wo sie gebraucht werden? Wir sprechen mit dem Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge über Sinn und Unsinn der Maßnahmen.

"Die Fenster offen, um zu fliegen": ARD-Doku über Konstantin Wecker

Konstantin Weckers Leben ist eins der Gegensätze und Widersprüche. Musiker und Sänger, Texter und Komponist - Wecker ist all das. Und: Er ist seit Jahrzehnten eine wichtige Stimme im Land. In einem Dokumentarfilm stellt Gabriele Pfaffenberger ihn privat und als Musiker vor: Er spielt beim Konzert mit der Band und zu Hause, er besucht seine ehemalige Schule an der Isar und reist an seinen Sehnsuchtsort: die Toskana, wo er mehrere Jahre gewohnt hat. Der Film ergründet, woher Konstantin Wecker seine Energie nimmt. Woher seine Wut und seinen Schmäh. Wie vereinigt er all das, was in ihm arbeitet? Was hat er gelernt? Wie geht es weiter? Wie erfindet er sich - mit 75 - immer wieder neu?

ARD-Mediathek

Zu sehen ist der Musiker Konstantin Wecker mit Brille und gestreiftem Shirt, der vor einer grünen Landschaft sitzt und die Arme im Schoß abgelegt hat.
Kultur -

ARD-Doku "Die Fenster offen, um zu fliegen"

Konstantin Weckers Leben ist eins der Gegensätze und Widersprüche. Musiker und Sänger, Texter und Komponist - Wecker ist all das. Und: Er ist seit Jahrzehnten eine wichtige Stimme im Land.

Doku "Volksvertreter"

Die AfD schickt mehrere Abgeordnete als Volksvertreter in den Bundestag. Vier davon hat der Filmemacher Andreas Wilcke über drei Jahre hinweg mit der Kamera begleitet. Sein Dokumentarfilm "Volksvertreter" ist rein beobachtend und kommt ganz ohne Kommentar aus. Wilke folgt den Abgeordneten mit der Kamera in ihre Wahlkreise und zu Versammlungen und Tagungen, hört ihren Argumenten zu und bekommt Einblicke in ihre Denkweisen, ihre Strategien und ihr Vorgehen. Sei es im Social-Media-Bereich oder bei direkten Treffen mit Wähler*innen - langsam vermittelt der Film eine Innenansicht der AfD-Parteipolitik.

Christopher Rüping bei den Wiener Festwochen

Er ist einer der bekanntesten Theaterregisseure im deutschsprachigen Raum: Christopher Rüping. Für viele ist er der Theatermacher der Stunde, der es wie kaum einer versteht, die Themen unserer Zeit auf die Bühne zu bringen. Dafür wird der 1985 in Hannover geborene Regisseur mit Festivaleinladungen und unzähligen Preisen vom Publikum und der Kritik gefeiert. Jetzt zeigt er erstmals eine Produktion in Wien. Bei den Festwochen ist "Der Ring des Nibelungen" zu sehen. Dabei geht es nicht um die gleichnamige Wagner-Oper: Vielmehr handelt es sich um eine Neuschreibung, in der Themen wie Sexismus und Rassismus behandelt werden. Ein Bühnenplädoyer für eine offene Gesellschaft mit DJ und neuen Klängen vom Soundpult.

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