Kultur

Marina Abramovic und der Ukraine-Krieg

Erst 2021 wurde das Objekt "Crystal Wall of Crying" der Künstlerin Marina Abramovic auf dem Gelände von Babyn Jar bei Kiew eingeweiht. Jetzt wurde die Gedenkstätte für eines der größten Massaker des Zweiten Weltkriegs auch von den russischen Bombenangriffen auf Kiew in Mitleidenschaft gezogen. Wir sprechen mit der serbischen Performance-Künstlerin über den Ukraine-Krieg.

Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 11.03.2023

Das Gelände von Babyn Jar liegt in der Nähe des Fernsehturms von Kiew, der Ziel russischer Bombenangriffe wurde. Hier erschossen am 29. und 30. September 1941 deutsche Nationalsozialisten und ihre Helfer in einer Schlucht mehr als 33.000 Jüdinnen und Juden. Die Massenerschießung in Babyn Jar war das größte Einzelmassaker im Zweiten Weltkrieg auf europäischem Boden. Mittlerweile ist die von den Sowjetbehörden eingeebnete Schlucht ein Gedenkort, 2021 wurde hier zuletzt das Objekt "Crystal Wall of Crying" der Künstlerin Marina Abramovic enthüllt, 2023 hätte eine große, zentrale Holocaustgedenkstätte in der Nähe des Geländes eröffnen sollen. Doch dann kam der Krieg und einige der forensischen Spezialisten von Babyn Jar dokumentieren inzwischen die Kriegsverbrechen der russischen Streitkräfte, wie der Leiter Ilya Khrzhanovsky in der "SZ" berichtete. Wir sprechen mit der in New York lebenden serbischen Performance-Künstlerin Marina Abramovic, deren Eltern Partisanen während des Zweiten Weltkriegs in Jugoslawien waren, über den Ukraine-Krieg und die Stimmung in ihrem Heimatland Serbien.

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