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Kultur

"Kulturzeit extra: Streit ums Gendern"

Die Diskussion um gendergerechte Sprache entflammt die Gemüter. Gehört gendergerechte Sprache zu einer folgerichtigen Sprachentwicklung oder ist sie identitätspolitischer Aktivismus?

Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 11.02.2022

Darüber diskutiert Moderatorin Cécile Schortmann mit der Autorin Julia Korbik, der Sprachwissenschaftlerin Ewa Trutkowski sowie der Historikerin und Medizinethikerin Livia Prüll.

Hitzige Diskussionen

Es gibt kaum Einigkeit, dafür reichlich hitzige Diskussionen: Die Rede ist von gendergerechter Sprache. Während Befürworter*innen sagen, das generische Maskulinum sei ein sprachliches Unsichtbarmachen von Frauen und von nicht-binären Menschen, lautet der Vorwurf der Gegnerinnen und Gegner, dass Gendern die deutsche Sprache zerstöre und seine Einführung nur von überempfindlichen Minderheiten und Eliten gefordert werde. Das sind nur einige Aspekte der aktuell geführten Debatten. Gibt es eine Lösung in dieser Kontroverse?

Wir lassen beide Seiten zu Wort kommen: die feministische Sprachwissenschaftlerin Luise Pusch, die seit Jahrzehnten für eine geschlechtergerechte Sprache kämpft und der Autor Nele Pollatschek, der sich strikt für die Verwendung des generischen Maskulinums ausspricht und der Meinung ist, Gendern mache die Diskriminierung nur noch schlimmer. Außerdem gibt "Kulturzeit extra" Einblicke in die Berliner Queerszene und spricht mit der Genderforscherin Patsy l'Amour laLove und Jan Noll, dem Chefredakteur des queeren Stadtmagazins "Siegessäule".

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