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Kultur

"Kulturzeit extra": Einzelkämpfer*innen

Ost und West, Postmigrant*innen und Almans, Feminist*innen und Transmenschen - die Gesellschaft war nie homogen. Was hält sie heute zusammen? Vivian Perkovic diskutiert in einem "Kulturzeit extra" mit dem Literaturkritiker Ijoma Mangold und der Kulturwissenschaftlerin Peggy Piesche. (Grafik: Laura Breiling)

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2020
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 09.11.2021

Der Ausgleich war immer schon die größte Aufgabe von Gesellschaft. Heute formulieren viele Einzelne und Gruppen ihr Recht auf Selbstbestimmung emotional und vehement.

Muss Gemeinschaft anders gedacht werden?

Aus gutem Grund: Rassistische, sexuelle, religiöse Gewalt ist virulent. Zunehmend werden heute marginalisierte Stimmen sichtbar und gehört. Doch die Interessen, Weltanschauungen und Selbstverständnisse schließen sich häufig gegenseitig aus. So kann es in der Gesellschaft keinen Zusammenhalt mehr geben, kein Wir über die eigene Gruppe hinaus. Hat sich das Bedürfnis nach einer übergeordneten Gemeinschaft überlebt?

Der Ruf nach mehr Nation spricht dagegen. Auch das ist ein Interessenkonflikt, der symptomatisch ist für unsere Zeit. Sind Nation und Einzelkampf lediglich die zwei Seiten einer Medaille? Oder ist es an der Zeit, den Menschen und die Gemeinschaft ganz anders zu denken?

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