Kultur

"Kulturzeit" vom 24.10.2023: Israelische Künstler und der Krieg

Die Themen der Sendung: Israelische Künstler und der Krieg, Deutsche Künstler in Churchills Lager, Philip Guston, Julia Schoch, Viennale und 1983 - Der heiße Herbst der Friedensbewegung - Teil 3: Ernüchterung.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2023
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 25.02.2024

Die Themen der Sendung:

Israelische Künstler und der Krieg

Wie reagieren israelische Künstler*innen auf die Attacke der Hamas vom 7. Oktober? Wie verarbeiten sie mit künstlerischen Mitteln die Wunden, die der Angriff bei jedem einzelnen Israeli geschlagen hat, aber auch als Gesamtbevölkerung? Wie kann Kunst in dieser Zeit von Tod, Schmerz und Leid Trost und Hoffnung spenden?

Deutsche Künstler in Churchills Lagern

Im Mai 1940 ließ Winston Churchill alle nach Großbritannien emigrierten männlichen Deutschen und Österreicher zwischen 16 und 60 Jahren als "feindliche Ausländer" auf der Isle of Man internieren. Das "Hutchinson Camp" wurde zu einem kreativen Zentrum für Denker, Schriftsteller, Musiker und Künstler, unter ihnen der Dadaist Kurt Schwitters. Simon Parkin erzählt in seinem bereits mehrfach ausgezeichneten Sachbuch "Die Insel der außergewöhnlichen Gefangenen" erstmals die Geschichte deutscher Künstler in Churchills Lager.

Philip Guston-Retrospektive in der Tate Modern

Die Aufregung war groß, als im Jahr 2020 eine große Retrospektive des Malers Philip Guston von gleich vier Museen verschoben wurde. Der Grund: Philip Guston hat in seinen Bildern symbolisch die weißen Kapuzen des berüchtigten Ku-Klux-Klans gemalt – als eine Reflexion über das Böse. Doch angesichts der Protestwelle, die auf den Mord an George Floyd durch einen Polizisten im Mai 2020 folgte, befürchteten die Ausstellungsmacher in den USA und London, dass die Bilder missverstanden werden könnten und wollten angesichts der "drängenden Fragen der Zeit" das Ausstellungskonzept überprüfen. Übertriebene Vorsicht oder Cancel Culture? Und sind die Werke von Guston wirklich so missverständlich?

Julia Schoch wird Mainzer Stadtschreiberin 2024

Die Schriftstellerin Julia Schoch wird Mainzer Stadtschreiberin des Jahres 2024. Der vom ZDF, 3sat und der Stadt Mainz gestiftete Preis gehe damit an eine beeindruckende Autorin der jüngeren Generation, teilte die Preisjury in Mainz mit. "Julia Schoch gelingt es, Literaturkritik und Lesepublikum gleichermaßen zu begeistern", erklärte ZDF-Programmdirektorin Nadine Bilke. Die Verleihung der mit 12.500 Euro dotierten Auszeichnung soll im März 2024 stattfinden. Julia Schoch wurde 1974 im brandenburgischen Bad Saarow geboren. Nach dem Studium der Germanistik und Romanistik begann sie eine Tätigkeit als freiberufliche Schriftstellerin und Übersetzerin. Bereits ihr erstes Buch, der Kurzgeschichtenband "Der Körper des Salamanders" von 2001, wurde mehrfach ausgezeichnet. Im Frühjahr 2023 erschien Schochs Roman "Das Liebespaar des Jahrhunderts". Die Autorin lebt und arbeitet in Potsdam. Die Mainzer Stadtschreiber-Auszeichnung gewährt neben den Preisträgern neben dem Preisgeld auch ein einjähriges Wohnrecht in der Stadtschreiber-Wohnung am Mainzer Gutenberg-Museum. Außerdem können sie gemeinsam mit dem ZDF einen Dokumentarfilm zu einem frei gewählten Thema produzieren. Stadtschreiber des Jahres 2023 ist der Österreicher Alois Hotschnig.

Viennale

Die 61. Viennale in Wien ist im vollen Gange. Das Internationale Filmfestival ist ein Publikumsfestival, das die Highlights aus den großen internationalen Festivals versammelt und für Diskussion und Begegnungen mit Regisseurinnen und Regisseuren aus aller Welt bekannt ist. 160 Filme aus der ganzen Welt - und das in Originalfassung -sind zu sehen. Doch auch das österreichische Kino darf hier auf keinen Fall fehlen. Das Filmarchiv Austria hat zusammen mit der Viennale eine Retrospektive unter dem Titel "Keine Angst" entwickelt - und zahlreiche neue Filme aus Österreich werden im Rahmen der Viennale präsentiert.

1983 - Der heiße Herbst der Friedensbewegung - Teil 3: Ernüchterung

1983 formiert sich ein breites Bündnis der Friedensbewegung gegen die geplante Stationierung von Atomraketen. Friedensaktivisten fürchteten ein neues Wettrüsten, was heute weltweit als einzig gangbarer Weg angesehen wird.

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