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Standbild: Kulturplatz

Kultur

Solothurner Filmtage Corona-Edition: Kulturplatz vom 30. Januar 2021

Die traditionsreiche Werkschau des Schweizer Films findet 2021 online statt. Was bedeutet das für die Macher, was fürs Publikum?

Produktionsland und -jahr:
Schweiz 2021
Datum:

Was davon ist zukunftsweisend? Und was vermisst das Stammpublikum? Eva Wannenmacher ist in die ungewohnt menschenleere Aarestadt gepilgert, um mit Direktorin Anita Hugi die brennendsten Fragen zu klären.

«Die Solothurner Filmtage kommen zu Ihnen nach Hause!» Klingt nicht schlecht, was das Programmheft der 56. Ausgabe verspricht: «Täglich startet eine Auswahl von rund 20 neuen Schweizer Filmen auf unserer Website. Dazu finden Live-Gespräche und Begegnungen mit Filmschaffenden statt – dieses Jahr direkt in Ihrem Wohnzimmer.»

Doch funktioniert das wirklich reibungslos? Was davon ist zukunftsweisend? Und was vermisst das Stammpublikum? «Kulturplatz»-Redaktorin Sandra Steffan unterzieht als langjährige Solothurn-Besucherin die erste digitale Edition der Filmtage von zuhause aus dem Härtetest.

36 Premieren sind in der aktuellen Werkschau des Schweizer Films zu sehen. Darunter befinden sich auffällig viele Erstlingswerke, die auf den Hauptpreis der neugeschaffenen Sektion «Opera Prima» hoffen dürfen. Zum Beispiel «Amazonen einer Grossstadt» von Thaïs Odermatt. Die Stanser Regisseurin porträtiert darin drei Frauen, die für ihr eigenes Bild von Weiblichkeit kämpfen. Ohne falsche Rechtfertigungen und ohne faule Kompromisse.

Ebenfalls um eine selbstbestimmte Identität ringt die blutjunge Titelheldin von «Ale», einer packenden Wrestling-Doku, die mit vollem Körpereinsatz um den Publikumspreis gerungen hat. «Kulturplatz» erklärt, wieso sogar Sportmuffel von diesem Kinofilm über eine 19-jährige Fighterin begeistert waren. Und fasst zusammen, wer in Solothurn schlussendlich welche Trophäe mit nach Hause nehmen durfte.

Auch ausserhalb des Wettbewerbs prägten Kämpferinnen die diesjährigen Filmtage massgeblich. Zum Beispiel all diejenigen, die dafür sorgten, dass das Frauenstimmrecht – nach langem hin und her – 1971 endlich hierzulande eingeführt wurde.

Pünktlich zum 50-Jahr-Jubiläum ehrte Solothurn sieben Regisseurinnen, die nach dem politischen Durchbruch Schweizer Filmgeschichte schrieben. In der Sparte «Panorama» sorgten zudem zwei neue Dokus für Gesprächsstoff: «Das katholische Korsett – oder der mühevolle Weg zum Frauenstimmrecht» und «De la cuisine au parlament: Edition 2021». Wohl bekomm’s!

"Die Solothurner Filmtage kommen zu Ihnen nach Hause!" Klingt nicht schlecht, was das Programmheft der 56. Ausgabe verspricht: "Täglich startet eine Auswahl von rund 20 neuen Schweizer Filmen auf unserer Website. Dazu finden Live-Gespräche und Begegnungen mit Filmschaffenden statt – dieses Jahr direkt in Ihrem Wohnzimmer."

"Kulturplatz"-Redakteurin Sandra Steffan unterzieht als langjährige Solothurn-Besucherin die erste digitale Edition der Filmtage von zuhause aus dem Härtetest.

36 Premieren sind in der aktuellen Werkschau des Schweizer Films zu sehen. Darunter befinden sich auffällig viele Erstlingswerke, die auf den Hauptpreis der neugeschaffenen Sektion "Opera Prima" hoffen dürfen. Zum Beispiel "Amazonen einer Großstadt" von Thaïs Odermatt. Die Stanser Regisseurin porträtiert darin drei Frauen, die für ihr eigenes Bild von Weiblichkeit kämpfen. Ohne falsche Rechtfertigungen und ohne faule Kompromisse.

Ebenfalls um eine selbstbestimmte Identität ringt die blutjunge Titelheldin von "Ale", einer packenden Wrestling-Doku, die mit vollem Körpereinsatz um den Publikumspreis gerungen hat. "Kulturplatz" erklärt, wieso sogar Sportmuffel von diesem Kinofilm über eine 19-jährige Fighterin begeistert waren. Und fasst zusammen, wer in Solothurn schlussendlich welche Trophäe mit nach Hause nehmen durfte.

Auch außerhalb des Wettbewerbs prägten Kämpferinnen die diesjährigen Filmtage maßgeblich. Zum Beispiel all diejenigen, die dafür sorgten, dass das Frauenstimmrecht – nach langem hin und her – 1971 endlich hierzulande eingeführt wurde.

Pünktlich zum 50-Jahr-Jubiläum ehrte Solothurn sieben Regisseurinnen, die nach dem politischen Durchbruch Schweizer Filmgeschichte schrieben. In der Sparte "Panorama" sorgten zudem zwei neue Dokus für Gesprächsstoff: "Das katholische Korsett – oder der mühevolle Weg zum Frauenstimmrecht" und "De la cuisine au parlament: Edition 2021". Wohl bekomm's!

Stab

  • Moderation - Eva Wannenmacher

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