Die Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein bestmögliches Angebot zu präsentieren. Sie können der Verwendung von Cookies widersprechen. Nähere Informationen finden Sie hier.

Kultur

Young. Black. British.

Großbritannien im Umbruch. Corona und der Brexit beuteln die Briten. Und mitten in diesem Chaos demonstrieren junge schwarze Briten für eine bessere Zukunft. Unter ihnen: Superstar Stormzy und die Singer-Songwriterin Lianne La Havas.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 12.09.2021

Großbritannien im Umbruch. Corona und der Brexit beuteln die Briten. Und mitten in diesem Chaos demonstrieren junge schwarze Briten für eine bessere Zukunft. Unter ihnen: Superstar Stormzy und die Singer-Songwriterin Lianne La Havas.

Während die einen glauben, dass die Zukunft schwerer wird, beschließen die anderen, die ihre endlich leichter zu machen. Noch immer sind die Familien schwarzer Menschen im Königreich ärmer, schlechter ausgebildet und nur selten in wichtigen Positionen zu finden. Und sie sterben früher als Weiße. „Corona ist weniger tödlich als Rassismus“, steht auf Plakaten, die bei den Black Lives Matter - Demonstrationen im Juni hochgehalten werden.

Stormzy und Lianne La Havas demonstrieren mit

Auf dem Bild ist die britische Sängerin Lianne LaHavas zu sehen. Sie ist in der Mitte des Bildes und schaut direkt in die Kamera. Die Britin trägt eine weiße Bluse und eine Halskette. Der Hintergrund ist weiß.
Die englische Musikerin Lianne LaHavas
Quelle: ZDF

Auf einer dieser Black Lives Matter - Demonstrationen wurde auch Stormzy, The King of Grime, gesichtet. Der Superstar spricht den Rassismus im Land offen an, in seinen Liedern und in unserem Interview: „Als Schwarzer weißt Du immer: es gibt Dinge, die sind nicht für Dich, Orte, an denen Du Dich besser nicht blicken lässt.“ Neben Stormzy treffen wir die Musikerin Lianne La Havas, die erzählt, wie sehr die Black Lives Matter Demonstrationen sie bewegt haben. „Tausende von Londonern, aber von überall in der Welt, saßen vor dem Innenministerium. Ganz friedlich. Alle trugen Masken. Es fühlte sich historisch an. Und ich dachte: vielleicht ändert sich jetzt wirklich etwas.“

 

Zum ersten Mal hat Melanie Onovo Oxford im Fernsehen gesehen. Da war sie 7 Jahre alt und beschloss: dort werde ich studieren. Nun ist die 19Jährige am Christchurch College und schockiert von dem dort herrschenden Rassismus. „In London habe ich darüber nicht viel nachgedacht, ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass Leute solche Positionen ganz offen vertreten, ausgerechnet hier, wo unsere Politiker studiert haben.“ Der britische Rassismus, so Danny Dorling, Professor für Geographie in Oxford, war die Voraussetzung für das Empire und er ist noch immer sehr einflussreich, gerade an dieser berühmten Universität, an der seit Jahrzehnten die Elite des Landes ausgebildet wird.

 

 „Ich bin so stolz auf sie, sagt Justina, Melanies Mutter, die vor 30 Jahren aus Nigeria gekommen ist und als Kinderkrankenschwester arbeitet. „Damals war es mit dem Rassismus natürlich noch viel schlimmer, aber ich finde es großartig, wie Melanie kämpft. Und ich kann allen sagen: wenn sie sich in den Kopf setzt, damit Schluss zu machen, dann schafft sie es.“ Es ist Sommer in Britannien.

Meine Merkliste

Alle Inhalte auf Ihrer Merkliste sind noch mindestens 3 Tage verfügbar.

Sie haben derzeit keine Videos in Ihrer Merkliste

Sie können ein Video der Merkliste hinzufügen, indem Sie das "+" am Teaser oder Beitrag anwählen.

Live

Statische Headline

1h 7min