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Kultur

Stars gegen Trump: Widerstand in New York

Ein Jahr nach ihrem Filmpanorama über die Reaktionen von Prominenten in den USA auf die Präsidentschaft von Donald Trump, ist Susanne Becker nach New York zurückgekehrt, um erneut den gesellschaftspolitischen Puls der Kulturszene zu fühlen.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar in
D / CH / A
Verfügbar bis:
bis 19.01.2020

Hat man sich zwanzig Monate nach Trumps Amtseinführung an das neue Amerika gewöhnt? Oder wächst der Widerstand von Stars, Künstlern und Intellektuellen gegen den Präsidenten?

So zeigt die Dokumentation ein dichtes Panorama darüber, wie sich das kulturelle Amerika zu US-Präsident Trump positioniert und wählt dafür die besondere Form einer filmischen Langzeitbeobachtung. Im Herbst 2018, ein Jahr nach ihrer letzten USA-Reportagereise, trifft Reporterin Susanne Becker in New York auf angespannte Stimmung.

Starschriftsteller Paul Auster äußert sich über die gesellschaftspolitische Entwicklung unter Trump noch schockierter als beim ersten Treffen: "Es ist ein Alptraum", so Auster, "Stück für Stück zerstören Trump und die Republikaner Amerika".

Eine weitere starke Stimme im Film ist der preisgekrönte Journalist und Schriftsteller Andrew Solomon aus Manhattan: "Ich bin entsetzt über die grausame Trennung von Einwandererkindern von ihren Eltern an der Grenze", so Solomon, "Das ist eine gefährliche, menschenverachtende Entwicklung, die mich an Stalins Russland erinnert, aber auch an die frühen 30er Jahre in Deutschland."

Widerstand, um zu überleben

Weitere aktuelle Reaktionen geben die New-York Times-Redakteurin Katie Kingsbury, Schriftstellerin Siri Hustvedt, und Künstler Shimon Attie. Atties aufsehenerregende Installation "Nightwatch" - Migranten-Portraits auf einem gewaltigen LED-Screen auf einem Schiff unweit der Freiheitsstatue - ist sein Mahnmal gegen die Mauer von Präsident Trump: "Widerstand ist tatsächlich die einzige Möglichkeit, zu überleben", so Attie, "Was hier geschieht ist ein Anschlag auf die Grundwerte der Menschlichkeit. Und die lassen wir uns von 'the Donald' nicht zerstören."

Mit ihrer Dokumentation zeichnet Filmemacherin Susanne Becker ein spannungsreiches Bild der Träume und der Abgründe im heutigen New York, der legendären Heimstatt des Freigeists und der liberalen Medien unter US-Präsident Trump.

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