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Die Festung Hohensalzburg thront hoch über der Stadt Salzburg

Kultur

Salzburg - Im Schatten der Felsen

Georg Riha zeigt in seinem Film "Salzburg" die Festspielstadt, wie sie noch nie zu sehen war. Almwirtschaft am Kapuzinerberg, Bergputzer an den Felswänden der Innenstadt und ein noch heute verwendetes unterirdisches Wasserversorgungssystem.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Sendetermin
07.01.2020
10:45 - 11:25 Uhr

Das sind nur einige Augenblicke einer facettenreichen Geschichte einer prächtigen Stadt, erzählt mit noch prächtigeren Bildern.
Georg Rihas innovative Kameratechnik macht in 42 beeindruckenden Minuten die Metamorphose der Natur in den unterschiedlichen Jahreszeiten sichtbar. Technisch grandiose Spezialaufnahmen zeigen die Stadt mit ihrer Festung "Hohensalzburg" aus einer nie zuvor gesehenen Perspektive, und vor den Augen des Betrachters setzt sich ein faszinierendes Mosaik zusammen.

Vom Felsen geprägt

Ein Bergputzer an den Felswänden der Salzburger Innenstadt
Bergputzer an den Felswänden der Salzburger Innenstadt
Quelle: ORF/Riha

Dazu gehören die Naturdenkmäler des Mönchs- und Kapuzinerberges genauso wie der von Menschenhand geschaffene Almkanal als Wasserversorgungssystem oder Klöster und verborgene kulturelle Juwele, die sich in einzigartiger Harmonie ergänzen. Die Festung ist neben dem "Fels" das Zentrum und die Klammer des Films. Denn der Fels ist es, der der Stadt ihr Aussehen verleiht. Neben dem Mönchsberg, der Salzburg prägt, sind es auch die Bauten, etwa die Felsenreitschule, die in den Fels gebaut und gehauen wurden. Aber auch die Baumaterialien kamen aus dem Berg und lassen sich noch heute in den Fassaden vieler Salzburger Bauten wieder finden, so auch in jener des Salzburger Doms. Daher auch der viel versprechende Titel der Dokumentation: "Salzburg - Im Schatten der Felsen".

Eines der ältesten Erzbistümer der Welt

Blumenparterre von Schloss Mirabell mit Blick auf Hohensalzburg
Blumenparterre von Schloss Mirabell mit Blick auf Hohensalzburg
Quelle: ORF/Riha

Salzburg wurde im Jahr 798 zum Erzbistum und ist damit eines der ältesten Erzbistümer der Welt. Flößer brachten aus den Alpen den Ursprung des Reichtums die Salzach entlang: das weiße Gold, das der Stadt den Namen gab. Die Fürsterzbischöfe gingen verschwenderisch mit dem Reichtum um.

Paläste, Gärten, Wasserspiele und Brunnen nach italienischen Vorbildern waren ihre Leidenschaft. Das heutige Gesicht Salzburgs, mit seiner barocken Altstadt, erhielt die Stadt im 17. und 18. Jahrhundert, als die Fürsterzbischöfe Wolf Dietrich, Markus Sittikus und Paris Lodron durch rege Bautätigkeit der Stadt ihren Stempel aufdrückten.

Bibliothek von Schloss Landskron
Bibliothek von Schloss Landskron
Quelle: ORF/Riha

Mehr als hundert Kirchen, Schlösser und Paläste zeugen heute noch von der Macht der Erzbischöfe in Salzburg. Erst 1816 kam Salzburg als neues Kronland zum habsburgischen Österreich. Salzburg wurde zum Pilgerort aller Kulturinteressierten, damals wie heute. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es für Salzburg mit der Gründung der Festspiele einen neuen Impuls, dessen Wirkung auf das kulturelle Leben in der Stadt noch heute ungebrochen ist und durch den die Stadt zu einem der meistbesuchten touristischen und künstlerischen Zentren Europas wurde. Die Festspiele waren und sind die Initiatoren für ein reiches Kulturleben in der Stadt. Und so ist das Theater-, Konzert- und Kunstangebot Salzburgs jeder Großstadt dieser Welt ebenbürtig. Und aus dieser Stadt stammt auch einer der bedeutendsten Musiker Österreichs, Wolfgang Amadeus Mozart, er wurde 1756 hier geboren.

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