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Standbild: Jack Nicholson

Kultur

Jack Nicholson - Das teuflische Grinsen Hollywoods

Er ist eine amerikanische Ikone: Jack Nicholson. Zu seinem 80. Geburtstag 2018 entstand diese Dokumentation über seine Filme und sein Leben.

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Ausschnitte aus seinen erfolgreichsten Filmen zeigen, wie sehr Leben und Werk bei dem Schauspieler miteinander verschmelzen. Weggefährten wie die Regisseure Peter Segal und Henry Jaglom, Biograf Patrick McGilligan sowie Filmpartnerin Kathleen Turner kommen zu Wort.

Er lebt hoch oben auf den Hügeln von Los Angeles. "King of the Hill" oder "The Man" wird er in der Branche ehrfurchtsvoll genannt. Einst ein junger, ungestümer Schauspieler, der zwar nicht so gut aussah wie Clark Gable oder Humphrey Bogart, doch sein diabolisches Grinsen, sein feines Spiel, die kleinen Macken, mit denen er seine Charaktere ausstattet, überzeugten Macher und Publikum. Für die Rolle des George Hanson in "Easy Rider" wurde er für den Oscar nominiert; im Laufe seiner Karriere folgten zwölf weitere Nominierungen. Drei Mal bekam er den begehrten Preis: Für seine Rollen in "Einer flog über das Kuckucksnest", "Zeit der Zärtlichkeit" und "Besser geht's nicht".

Mitte der 1970er-Jahre verkörperte Nicholson eine faszinierende Mischung aus dem alten und neuen Hollywood. Stets entschied er sich für Rollen, die etwas mit ihm zu tun haben. Es sind von Selbstzweifeln zerfressene, neurotische Charaktere mit sexuellen Defiziten und verborgenen Träumen. Sein wahres Gesicht versteckte er bereits als Jugendlicher hinter einer dunklen Sonnenbrille. Bis heute ist sie sein Markenzeichen.

Das manische Grinsen des diabolischen Jack Torrance in Stanley Kubricks Horrorfilm "The Shining", der sich in einer legendären Szene mit dem Beil durch die Badezimmertür schlägt, lässt einem noch immer das Blut in den Adern gefrieren. Für den Joker in Tim Burtons "Batman"-Verfilmung las er zur Vorbereitung auf die Rolle exzessiv Nietzsche. Sein irres Joker-Grinsen wurde zur Ikone seiner späten Karriere. Das Lächeln von Jack Nicholson zieht an und stößt ab, es verstört und beglückt, es versteckt und entlarvt.

Auch im Alter hat der Schauspieler nichts von seiner Magie verloren. Bis heute ist er eine ungezähmte Filmikone und immer wieder für eine Überraschung gut: Er hat sich immer rar gemacht und so einen eigen Mythos um sich geschaffen.

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