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Kultur

Hongkongs Ende?

Bedeutet das von China erlassene, hochkontroverse Gesetz „zum Schutz der nationalen Sicherheit“ das Ende der Demokratiebewegung in Hongkong? Was ist aus der großen Hoffnung und unglaublichen Kreativität geworden, mit der die Hongkonger ihre Proteste im vergangenen Jahr organisiert hatten? Ein Wiedersehen mit den Protagonisten der 3sat-Hongkong-Doku vom vergangenen Jahr.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar in
D / CH / A
Verfügbar bis:
bis 28.08.2021

Trotz weltweiter Kritik hat China am 30.Juni das hochkontroverse Gesetz „zum Schutz der nationalen Sicherheit in Hongkong“ erlassen. Das Gesetz richtet sich gegen Aktivitäten, die als subversiv, separatistisch oder als ausländische Einmischung angesehen werden. Kritiker sehen die Autonomie Hongkongs in Gefahr. Jeglicher Widerspruch könnte nun kriminalisiert werden, fürchtet der bekannte Aktivist Joshua Wong. Angst geht um.

Ein Jahr nach den Massenprotesten

Ky Wong auf Fußgängerbrücke

Knapp ein Jahr ist es her, dass Katrin Sandmann für 3sat in ihrem Film „Hongkongs Freiheit und die Kunst“ über die Massenproteste in der Stadt und das Engagement der dortigen Kulturszene berichtet hat. Damals gingen Hunderttausende gegen Polizeigewalt und die wachsende Einflussnahme Chinas auf die Barrikaden. Nun kehrt der Film zu einigen der Protagonisten zurück und zieht einen Vergleich zwischen der Situation vor einem Jahr und heute.

Der Film zeigt, wie sehr sich die Situation in Hongkong gedreht hat, die Grenzen des Sagbaren sich verschieben, die Vorsicht zunimmt. Ist der Grundsatz "Ein Land, zwei Systeme" am Ende? Wird die Demokratiebewegung aufgeben?

"Ruhm für Hongkong"

Karikatur auf Laptop Mann mit Maske

Eine Zeile im Kampfschlager „Ruhm für Hongkong“, den die Menschen 2019 auf den Demos und bei spontanen flashmobs zu Tausenden sangen, lautet: "Die Menschen sollen regieren, stolz und frei, heute und in Ewigkeit!". Nun traut sich kaum einer, die Hymne des Widerstands noch zu singen, Lehrkräfte sind angehalten, es an Schulen zu unterbinden. Und auch die berühmten Lennon-Walls mit Zeichnungen und Wünschen der Protestierenden sind aus dem Straßenbild verschwunden. Viele Menschen tragen sich mit dem Gedanken, ins Exil zu gehen. Die Künstlerin und Kommunalpolitikerin Susi Law sagte unserem Kamerateam: "Wenn Sie nächstes Jahr wieder nach Hong Kong kommen, um uns zu interviewen, wer weiß, wie viele von uns dann noch hier sein werden?"

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