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Kultur

Das kleine Schwarze

1926: In der amerikanischen "Vogue" wird zum ersten Mal ein ungewöhnlich schlichtes Kleid abgebildet: das kleine Schwarze. Es trägt die Unterschrift von Coco Chanel. Von keinem anderen Kleidungsstück würde es so viele Varianten geben.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 16.04.2021

Nach Coco Chanel machten etliche Hollywood-Diven das kleine Schwarze zum idealen Kostüm, um ihre Weiblichkeit zu zeigen: Rita Hayworth, Lauren Bacall und Marilyn Monroe. Bis Audrey Hepburn 1961 das perfekte Modell von Givenchy in "Frühstück bei Tiffany" präsentierte.

Auch wenn in den 1970er-Jahren Feminismus und die Rebellion der jungen Generation das kleine Schwarze mehr oder minder ignorierten, hat das Kleid alle Zeiten überdauert und stellt auch heute für jeden Designer den Test der eigenen Kreativität dar.

Der zeitlose Klassiker wird konstant neu erfunden: Es wird minimalistisch bei Jil Sander, ein Mix aus Tradition und Experiment bei Karl Lagerfeld oder extrem dekonstruiert bei Yamamoto. 1994 erschuf Gianni Versace eine neue gewagte Variante: zusammengehalten mit Sicherheitsnadeln und mit hohen seitlichen Schlitzen.

Die Dokumentation von Adolfo Conti zeigt auch die mediterrane Version des wandelbaren Kleides von Dolce & Gabbana und wie die junge holländische Designerin Iris van Herpen sich von traditionellen Stoffen löst und mittels 3-D-Druckern das kleine Schwarze der Zukunft kreiert.

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