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Kultur

Kunstraub - Die Jagd auf gestohlene Kunstschätze

Sind die gestohlenen Juwelen aus Dresdens Grünem Gewölbe noch erhalten? Ein Privatermittler sagt, er habe eine neue Spur. Aber sollte man mit Schwerstkriminellen verhandeln, um kulturelles Erbe zurück zu erhalten?

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 04.09.2021

Ein Film von Karsten Wolff

Leere Vitrine im Grünen Gewölbe in Dresden
Leere Vitrine im Grünen Gewölbe in Dresden

Der Diebstahl im Grünen Gewölbe im vergangenen Jahr hat Deutschland schockiert. So brutal und professionell gingen Kunsträuber bis dahin selten vor. Die Zeit der eleganten Gentleman-Diebe mit Kunstsinn scheint endgültig vorbei, heute muss man mit potentiell gewaltbereiten Banden rechnen. Immer öfters geht es dabei nicht mehr um einen Monet oder Picasso, sondern um Gold und Diamanten.

Privatermittler und verdeckte Geldgeber

Was kann man tun, um geraubte Kunstschätze wieder zurück zu bekommen?

Mann mit Wasserglas wartet
Privatermittler Josef Resch: "Mit wenig Aufwand die Kunst zurückzuholen. Das ist die Kunst."

Bei der Jagd auf gestohlene Kunst folgt der Film den Fährten der Jäger – der Privatdetektive, der Kunstexperten der Landeskriminalämter und der schweigsamen Staatsanwälte der Sonderkommissionen. Er führt in die weltweiten Kunstmärkte und zum „dunklen Kunstmarkt“. Neben Privatermittlern ziehen auch dubiose Rechtsanwälte und verdeckte Geldgeber ihre Fäden im Hintergrund. Sie alle bewegen sich in rechtlichen Grauzonen.

Dabei tauchen immer wieder ähnliche Fragen auf: Was kostet die Jagd und wer hat ein Interesse sie zu bezahlen? Für die Täter fängt das eigentliche Problem oft erst nach der Tat an: "Wir haben Fälle gesehen, wo die Diebstähle, die Einbrüche sehr gut vorbereitet waren. Aber der Absatz sehr dilettantisch war. Mitunter wussten die Täter gar nicht, was sie da erbeutet haben", sagt René Allonge vom LKA Berlin.

Sollte man mit Schwerstkriminellen verhandeln?

Verdeckter Mann trägt Bild
Spielszene aus dem Film von Karsten Wolff

Wie soll man sich grundsätzlich verhalten, wenn kulturell wertvolles Diebesgut zum Rückkauf angeboten wird? Sollte man überhaupt mit Schwerstkriminellen verhandeln, um das kulturelle Erbe zurück zu erhalten? Will man sich so erpressbar machen? Oder ist die Kunst manchmal doch wichtiger, als die Einhaltung aller Gesetze?

Ein knappes Jahr nach dem Raub des weltweit einzigartigen Kunstschatzes von Dresden analysieren wir, wie die Jagd nach gestohlener Kunst erfolgreich ablaufen kann.

Größter Kunstdiebstahl der DDR

Der Bürgermeister von Gotha hält Fotos der gestohlenen Gemälde in der Hand
Als Bürgermeister Knut Kreuch die Farbfotos sah, war ihm sofort klar: das ist die Chance seines Lebens.

Angefangen beim ersten und berühmtesten Artnapping Fall der Geschichte, dem Raub der Mona Lisa 1911, bis zum größten Kunstdiebstahl der DDR. Könnte das, was dem Bürgermeister von Gotha gelang – die Rückkehr der Bilder ins Museum der Stiftung Schloss Friedenstein, 40  Jahre nach dem Diebstahl – könnte so ein Coup auch im Fall des Dresdner Grünen Gewölbes gelingen?

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