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ORF-Korrespondent Fritz Orter in Kabul vor einer Moschee im Jahr 2016

Kultur

Mein Kabul

Anlässlich der Machtübernahme der radikal-islamischen Taliban in Afghanistan zeigt 3sat das ungewöhnliche Stadtporträt 'Mein Kabul' von Afghanistan-Kenner Fritz Orter aus dem Jahr 2016.

Produktionsland und -jahr:
Datum:

Der langjährige ORF-Reporter und Korrespondent hat es bei seinem letzten Besuch in Kabul vor fünf Jahren gestaltet.

Die Stadt am Hindukusch ist für ihn jedes Mal wieder eine extreme Herausforderung für Kopf, Herz und Seele, so Orter. Er hat Kabul bereits in den 60er Jahren bereist, damals in einer der wenigen friedlichen Perioden. Später hat Orter für den ORF unzählige Male aus Kabul berichtet, über Krieg und Bürgerkrieg, über Aufstieg, Sturz und Wiedererstarken der Taliban.

In seinem Porträt von Kabul zeichnet Fritz Orter in persönlichen Erzählungen die bewegte Geschichte und Kultur der 4-Millionen-Einwohner-Stadt am Hindukusch nach: er trifft den einst mächtigen Taliban-Sprecher wieder, der sich nach Jahren im US-Gefangenenlager Guantanamo damals gemäßigt gibt. Er spricht mit einer Filmregisseurin über die unglaubliche Gewalt, der sich Frauen gegenübersehen. Im Nationalen Musik-Institut zeigt Orter, wie eng Musikerziehung in Kabul mit Österreich verbunden ist. Im Atelier eines afghanischen Malers entdeckt er Bilder mit erotischen Sujets, deren Anfertigung in Afghanistan strengstens verboten und unter den Taliban höchst riskant ist.

Eine Dokumentation von Fritz Orter

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