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Gesellschaft

Thomas Piketty: Ungleichheit zerstört die Demokratie

Der Franzose Thomas Piketty gilt als "Rockstar der Ökonomie". In seinem Weltbestseller "Das Kapital im 21. Jahrhundert" zeigt er, warum der Kapitalismus soziale Ungleichheit fördert.

Produktionsland und -jahr:
Schweiz 2020
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 04.10.2021

Nun verlangt er drastische Maßnahmen. In "Sternstunde Philosophie" trifft Yves Bossart den streitbaren Ökonomen zum Gespräch.

Pikettys "Das Kapital im 21. Jahrhundert" war der Versuch, zu zeigen, warum sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet. Das Buch wurde in 40 Sprachen übersetzt und verkaufte sich weltweit über 2,5 Millionen Mal, erntete aber auch scharfe Kritik.

Sein neues Buch "Kapital und Ideologie" ist quasi eine Weltgeschichte der Ungleichheiten. Piketty legt dar, Ungleichheit sei weder ein Naturgesetz noch eine wirtschaftliche Notwendigkeit, sondern ideologisch konstruiert und politisch gewollt.

Zum Schluss stellt der Ökonom radikale Forderungen: Milliardäre und Spitzenverdiener sollen bis zu 90 Prozent ihres Vermögens und Einkommens abgeben, und jeder Bürger soll mit 25 Jahren 120 000 Euro vom Staat bekommen, als Startkapital.

Warum diese drastischen Maßnahmen? Was ist so schlimm an Ungleichheit? Ist sie der wahre Grund für die Krise der Demokratien?

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