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Gesellschaft

Kinder – ein Ego-Projekt?

Keine Kinder zu haben, galt jahrhundertelang als egoistisch. Folgt man den aktuellen Debatten im Feuilleton, gilt heute das Gegenteil: Kinder zu kriegen, scheint nun rechtfertigungsbedürftig.

Produktionsland und -jahr:
Schweiz 2019
Datum:

Barbara Bleisch diskutiert diese Gedanken am Philosophischen Stammtisch mit Philosophin Kirsten Meyer von der Humboldt-Universität zu Berlin, der Kulturjournalistin und Philosophin Catherine Newmark und dem Philosophen Stefan Riedener von der Universität Zürich.

Ein junger Inder hat seine Eltern verklagt, weil sie ihn ungefragt ins Leben gezwungen haben. Was wie ein pubertärer Wutausbruch klingt, hat einen ernsten Hintergrund: Anhänger des sogenannten Antinatalismus sehen im Leben mehr Leid als Freude. Darum halten sie es für besser, gar nicht erst geboren zu werden.

Klimaaktivisten rechnen vor, wie sehr ein Kind den ökologischen Fußabdruck seiner Eltern verschlechtert und wie viel CO2 ein Mensch im Laufe seines Lebens ausstößt. Pädagogen kritisieren, Kinder müssten die unerfüllten Wünsche der Eltern erfüllen und würden mehr und mehr zum Lifestyle-Gadget verkommen. Die bayrische Lehrerin und Autorin Verena Brunschweiger sorgt für Wirbel mit ihrer Aussage, sie sei aus feministischen Gründen gegen das Kinderkriegen.

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