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Gesellschaft

Igor Levit: Das Klavier, der Tod und die Politik

Igor Levit ist weit mehr als einer der weltbesten Pianisten: Er zählt auch zu den prägenden politischen Stimmen seiner Generation. Wolfram Eilenberger sprach mit dem Pianisten.

Produktionsland und -jahr:
Schweiz 2020
Datum:

Dabei ging es unter anderem um Levits Vision von engagierter Kunst, die magische Barrierefreiheit Beethovens und das Smartphone als modernes Tasteninstrument. "Die Zeit, in der man passiv sein konnte, ist für fast alle vorbei."

Aus dieser Einsicht folgt für den Ausnahmepianisten Igor Levit ein verändertes Rollenverständnis. Fern klassischer Beschreibungen und Erwartungen durchbricht der 1987 geborene Deutsch-Russe die Grenze zwischen Kunst und Engagement, Auftritt und Haltung, Konzertsaal und Fußgängerzone. So virtuos und intensiv sein Spiel, so entschieden und emotional auch seine politischen Statements. Levits Beethoven-Interpretationen sind bereits jetzt legendär. Gleiches gilt für die Einträge auf seinem äußerst intensiv bespielten Twitter-Account @igorpianist.

Warum Künstler gerade heute eine entschieden politische Verantwortung haben, welche Rolle der Sprache der Musik dabei zukommt und wie man mit Beethovens Neunter gegen den Brexit demonstriert - das alles und noch viel mehr erläutert Levit im Gespräch mit Wolfram Eilenberger.

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