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Gesellschaft

Die Befreite: Was Simone de Beauvoir wirklich wollte

Feministische Vordenkerin, Ikone des Existenzialismus: Simone de Beauvoir ist die wohl einflussreichste Intellektuelle des 20. Jahrhunderts. Doch ihr Werk und Leben wurde missverstanden.

Produktionsland und -jahr:
Schweiz 2020
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 19.01.2021

Das sagt die Philosophin Kate Kirkpatrick in der Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie" und legt dar, warum es Simone de Beauvoir neu zu entdecken gilt.

"Man wird nicht als Frau geboren, man wird zu ihr gemacht", so lautet einer der Kernsätze aus Simone de Beauvoirs Werk "Das andere Geschlecht". 1949 erschienen, markiert dieses Buch einen Meilenstein in der Geschichte des Feminismus und machte seine Autorin endgültig zu einer globalen Kultgestalt.

Doch bereits zuvor war Simone de Beauvoir als Lebens- und Denkgefährtin von Jean-Paul Sartre zur Ikone eines neuen, freiheitssehnenden Lebensentwurfes geworden, der in der Denkströmung des Existenzialismus seine gedankliche Rechtfertigung fand.

In ihrem jüngst erschienenen Buch "Becoming Beauvoir" legt die britische Philosophin Kate Kirkpatrick nun Aspekte in de Beauvoirs Biografie frei, die zu einem neuen Verständnis des Existenzialismus führen - wie auch zur Neubewertung von Simone de Beauvoirs Lebensweg, der im 20. Jahrhundert unser Bild einer öffentlichen Intellektuellen maßgeblich geprägt hat.

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