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"Vom Dreckschwein zur Wiesensau": Oliver Hess im Maststall.

Gesellschaft

Vom Dreckschwein zur Wiesensau

Schweinemäster Oliver Hess konnte den Zuständen in der Schweinmast nicht länger zusehen. Zusammen mit seiner Frau kaufte er eine Tierfabrik, um sie zum artgerechten Vorzeigehof umzubauen.

Produktionsland und -jahr:
Datum:

Doch es kam anders. Vier Jahre hat Reporter Christian Rensch den Schweinemäster und seine Familie mit der Kamera begleitet, hat den Alltag im Schweinestall, die Hochs und Tiefs bei der Umsetzung ihrer Pläne, das Scheitern und den Erfolg miterlebt.

"Sie hocken auf dem Beton und warten, bis sie sterben", beschreibt Oliver Hess das Leben seiner Tiere. Auf seinem Hof in Mosen im Kanton Luzern werden jährlich 1800 Tiere gemästet und mit 110 Kilogramm geschlachtet. Das Leben der Mastschweine ist kurz, dauert maximal zehn Monate.

Diese Zeit möchte Oliver Hess seinen Tieren möglichst angenehm und artgerecht gestalten: Jedes Schwein soll wühlen, im Pool baden und auf eine Wiese dürfen. Doch das ist bei so vielen Tieren und beschränktem Platz nur mit einem ausgeklügelten automatisierten System möglich. Zweimal täglich leiten Sensoren, spezielle Ruftöne und elektrische Tore die Schweine gruppenweise nach draußen und rufen sie nach rund einer Stunde wieder in den Stall zurück. Hightech im Schweinestall. So der Plan, der aber nur teilweise aufgeht.

Oliver Hess hat viele Hürden zu überwinden, muss Investoren finden, Behörden überzeugen und das Fleisch seiner Wiesenschweine vermarkten.

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