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"Mao, Xifan und Opa Peng - Eine Familiengeschichte zwischen China und Europa": Xifan und ihr Opa Peng sitzen nebeneinander. Jeder schaut auf ein Handy.

Gesellschaft

Mao, Xifan und Opa Peng - Eine Familiengeschichte - zwischen China und Europa

Mao hat ihn um seine Jugend betrogen, und seine Kinder musste er während der großen Hungersnot mit Ratten füttern. Doch Peng Fangcong hat den Glauben an die Kommunistische Partei nie verloren.

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Seine Enkelin Xifan Yang ist in Deutschland aufgewachsen. Jetzt kommt die junge Journalistin zurück. Der Schweizer China-Korrespondent Pascal Nufer begleitet sie auf ihrer Reise von Shanghai nach Pingxiang: eine Reise, die auch ihn China neu entdecken lässt.

Als ihre Eltern nach Deutschland zogen, kam Xifan Yang gerade in den Kindergarten. Zuvor verbrachte sie ihre ersten Lebensjahre im tiefen chinesischen Hinterland, in Pingxiang, einer Stadt, die außer ihren Kohlegruben nur noch ein Highlight zu bieten hatte: eine landesweit bekannte Statue des großen Vorsitzenden Mao Zedong. Über 20 Jahre später kommt Xifan zurück und sucht mit Peng Fangcong, den sie liebevoll "Opa Peng" nennt, nach den Wurzeln ihrer Familie. Sie stolpert dabei immer wieder über die Irrungen und Wirrungen von Chinas jüngster Geschichte.

Pingxiang ist jetzt eine moderne chinesische Kleinstadt. Hochhäuser ragen in den smoggrauen Himmel, Opa Peng hat sein ganzes Leben hier verbracht. Als junger Intellektueller wurde er von Maos Rotgardisten verfolgt. Über 20 Jahre lang musste er in der Verbannung auf dem Berg der Tausend Drachen Zwangsarbeit leisten, weil er als junger Journalist kritische Artikel über die Politik Maos geschrieben hatte.

Für Xifan ist der 84-jährige Großvater mit seinem unbeugsamen Willen bis heute ein Vorbild. Auch sie wurde Journalistin, und auch sie schreibt kritisch über China. Der große Unterschied zu ihrem Großvater ist jedoch, dass sie heute einen deutschen Pass besitzt und für eine deutsche Zeitung arbeitet.

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