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Gesellschaft

Böses Wasser - Der heimtückische Renggbach - am Pilatus

Seit 200 Jahren kümmert sich die Bauernfamilie Haas um den Renggbach am Pilatus. Die Menschen, die am Fuße des Berges leben, können dankbar sein für die Arbeit des Bachmeisters.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Sendetermin
02.10.2019
00:55 - 01:15 Uhr

Denn der Renggbach kann nach einem starken Gewitter zum zerstörerischen Wildwasser wachsen. Autor Beat Bieri ist mit dem Bachmeister bei Kontrollgängen unterwegs. Sie führen am Renggbach und dessen Zuflüssen entlang.

Werner Haas ist meist in Begleitung unterwegs, etwa mit seiner Frau Priska. Denn die langen Wanderungen im abschüssigen, unwegsamen Gelände können gefährlich sein. Oft liegt seine Wegstrecke außerhalb von Handysignalen, ein Unfall bei einem Alleingang könnte da fatal sein.

Die Aufmerksamkeit, die der Bachmeister diesem Wildbach zukommen lässt, ist angebracht, denn der Renggbach ist ein heimtückisches Gewässer. Groß ist dessen Zerstörungspotenzial. Dies erfuhr die Stadt Luzern im Jahre 1738: Damals verließ der Renggbach sein Bachbett und verursachte eine Katastrophe. 1,60 Meter hoch stand das Wasser im Stadtzentrum.

Heute sollen 700 Bachsperren – teils gewaltige Betonbauten – den Wildbach in Schach halten. Bei dem Kontrollgang gilt die Aufmerksamkeit des Bachmeisters vor allem den Verbauungen: Halten sie noch? Gibt es neue Schäden im Oberlauf des Baches? Können die Krienser und Luzerner weiterhin ruhig schlafen?

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