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Gesellschaft

quer vom 25. Mai

Pestizide aus der Luft belasten Bioprodukte // Wasserschutz bremst Straße aus // Bergwanderer scheuen Eigenverantwortung // Eon lässt toten Kunden nicht kündigen - u. v. m. in dieser quer-Sendung:

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2019
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 25.05.2020

Gift vom Nachbarn: Pestizide aus der Luft belasten Bioprodukte

In Bayern soll es künftig mehr Bio-Landwirtschaft geben. So will es die Staatsregierung. Doch ein Forschungsprojekt von Bio-Produzenten hat nun ergeben, dass auch Pflanzen aus Bio-Anbau überall in Deutschland chemisch belastet sind. Denn die von konventionellen Bauern gespritzten Gifte landen über Wind oder Regen oft auf Öko-Pflanzen, auch über weite Strecken. Und selbst Spuren von Glyphosat, bei dem eine Verfrachtung über die Luft bisher als ausgeschlossen galt, waren nachweisbar. Eine Entschädigung für ihre belastete Ernte bekommen Bio-Bauern aber nur, wenn sie nachweisen können, woher das Pestizid kam. Nun müsste die Politik handeln und Vorschriften für die Zulassung von Pestiziden verschärfen. Doch es tut sich nichts.

Unendliche Geschichte: Wasserschutz bremst Straße aus

Höchstädt an der Donau leidet seit Jahrzehnten unter massivem Durchgangsverkehr. Die B16 bringt Lärm und Abgase. Eine Umgehungsstraße könnte den Zustand beenden. Doch wo soll sie hin? Der einzige Ausweg wäre wohl eine Trasse durch das Wasserschutzgebiet. Denn nur so, sagen die Befürworter, könnte man sich die Straße leisten. Die Gegner argumentieren, dass man sich für eine Straße doch nicht um die gute Wasserversorgung bringen kann. Jetzt gibt es wohl noch eine dritte Idee: Wasserschutzgebiet erhalten und trotzdem Umgehungsstraße bauen! Hört sich toll an? Doch so einfach ist es offenbar nicht. quer über die unendliche Geschichte von Höchstädt…  

Vollkasko-Mentalität: Bergwanderer scheuen Eigenverantwortung

Seit einiger Zeit ändert sich was in Bayerns Alpen. Immer mehr Eventisierung und Bequemlichkeit halten Einzug auf den Gipfeln. Ein Trend, der sich auch auf die Berghütten auswirkt: Denn die Gäste, die auf den Hütten einkehren, wollen oft hauptsächlich Party machen. Die Ansprüche dieser neuen Gäste-Generation steigen, das Bewusstsein für Risiken am Berg nimmt dagegen ab. Und wenn dann mal was passiert, werden schnell die Betreiber der Hütten und Wege dafür verantwortlich gemacht. Vor Gericht wurde jetzt ein Unfall auf der Tutzinger Hütte verhandelt – die Angst der Hüttenwirte vor Klagen wächst. Werden Berghütten jetzt zu Hochsicherheitszonen aufgerüstet?

Ewiges Licht – Eon lässt toten Kunden nicht kündigen

Endlich ist das Leben, ewig währt der Stromliefervertrag: Diese Erfahrung macht derzeit eine Familie aus Kirchdorf am Inn. Seit Opa Heinrich im Juli 2018 gestorben ist, versuchen seine Angehörigen verzweifelt die Verbindung zu Eon zu kappen. Denn Sterbeurkunde, endlosen Callcenter-Telefonaten und schriftlichen Beteuerungen zum Trotz ist Opa Heinrich für den Stromkonzern einfach nicht totzukriegen. Inzwischen werden auch die neuen Mieter der Wohnung nervös. Denn solange der Anschluss nicht frei ist, sind sie auf die teurere Notversorgung angewiesen. Was ist da los? quer über die Fallstricke moderner Dienstleistungsverträge.

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