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Blick auf weiße Skulpturen, die Vulven darstellen.

Gesellschaft

Viva la Vulva

Die Vulva: Kein anderer Körperteil wurde im Zuge der Jahrtausende zu einem größeren Schauplatz von Ideologie, Verdrängung und Hierarchisierung. Sucht man nach Namen, dann findet man vor allem Vulgärausdrücke, die sich vortrefflich als Schimpfworte eignen.

Produktionsland und -jahr:
Datum:

In der Zeit von Tinder, Casual Sex Dating-Seiten und der freien Verfügbarkeit von Pornographie per Mausklick scheinen alle körperlichen Geheimnisse aufgehoben.

Schwarzweiß-Strichzeichnung zweier tanzender Wesen.
Illustration von Charles Eisen - Die Vulva ist so hässlich, dass sogar der Teufel sich vor ihr erschrickt.
Quelle: ORF, NGF Geyrhalterfilm

Umso drängender, dass man der Darstellung und dem Umgang mit dem weiblichen Genital, der Vulva und ihrer unterschiedlichen Mythenbildung und Normierung durch die Jahrhunderte und über die Kontinente hinweg auf den Grund geht.
"Viva la Vulva" erzählt von einem wenig erschlossenen Körperteil und dessen Darstellung quer durch die Kulturen, quer durch die verschiedenen Kunstsparten und quer durch die Zeitalter.

In allen Fällen geht es um einen langwährenden Kulturkampf der Geschlechter, der oft am Beispiel des weiblichen Körpers ausgetragen wird. Es geht hierbei um Macht und Kontrolle, die von den Frauen langsam zurückerobert werden.

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