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Gesellschaft

Traumseen der Schweiz: Wintergeschichten am Wasser (Staffel 2, Teil 4)

Die Schweiz ist ein Land der Seen. Ob Zürichsee, das Dreiseenland Jura, die Berner Oberlandseen oder der Lago Maggiore, für die Menschen sind diese Seen Lebensraum und Kraftort zugleich.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 27.12.2020

Der Zürichsee leidet unter Muscheln aus Asien. Im Bielersee forschen Archäologen nach Spuren der Vergangenheit. An Bord der Zürichsee-Fähre schreibt der Steuermann Angelo Nero seine Romane und am Lago Maggiore leben zwei Brüder, so unterschiedlich wie Tag und Nacht.

Die Holzschnitzkunst ist im Berner Oberland eine alte Tradition. So befindet sich im Dorf Brienz die Schule für Holzbildhauerei. Die Wälder an den Hängen oberhalb des Brienzersees versorgen seit Generationen die Menschen weiter unten im Tal mit Holz. Es ist eine reichlich gefüllte Schatzkammer für die Arbeit der zukünftigen Holzbildhauer. Wir sind unterwegs mit Markus Flück, dem jungen Direktor der Schule.

Manuel Vock ist dreißig Jahre alt und der einzige Muschelsucher am Zürichsee. Er hat sich auf asiatische Körbchenmuscheln spezialisiert. Diese gelangten über das Balastwasser großer Schiffe in die Niederlande und kämpften sich Rheinaufwärts über den Bodensee bis nach Zürich. Pro Woche fängt Manuel etwa 30 Kilo und verkauft diese an Restaurants rund um den Zürichsee.

Zweihundert Mal täglich kreuzen die Fähren den Zürichsee zwischen Horgen und Meilen. Der Fährmann Angelo Nero nutzt die kurzen Anlegezeiten zum Schreiben. Fünfzehn Romane hat der Schiffsführer an Bord schon verfasst. Ein Ritual mit Feder und Tinte auf echtem Papier.

Die ersten Menschen siedelten vor etwa sechstausend Jahren am Bielersee. Dieser war zu jener Zeit wesentlich kleiner. Dort wo früher die Siedlungen der sogenannten „Pfahlbauer“ standen, ist heute Wasser. Die Archäologen Lukas Schärer und Regine Stapfer forschen im See nach Spuren der Vergangenheit. Mit Erfolg, denn das sauerstoffarme Wasser konserviert sogar Überbleibsel von dem, wovon sich die Pfahlbauer damals ernährten: Fische, Samen, Früchte, Nüsse und Getreide. Wir machen eine Reise in die schlammige Vergangenheit des Bielersees.

Wir sind im Tessin. Nur in den schattigen Seitentälern finden sich noch Spuren des Winters. Am See herrschen milde Temperaturen. Fast frühlingshaft ist es hier, selbst im Winter. Wir lernen Giovanni und Ottavio Palmieri kennen. Zwei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ottavio Palmieri ist Tenor und singt auf den größten Bühnen der Welt. Giovanni war ein professioneller Motorsportler und ist heute Fischer. Auch Ottavio fuhr früher regelmäßig zum Fischen auf den Lago Maggiore. Nach vielen Jahren fahren die beiden nun noch einmal hinaus auf den See.

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