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Gesellschaft

Kindheit in Deutschland

Sie wird idealisiert oder ignoriert, sie ist schwierig, idyllisch, behütet, streng; sie füllt Regale mit Ratgeber-Literatur und die Sprechzimmer von Psychotherapeuten: die Kindheit.

Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 05.12.2019

Auf den ersten Blick selbstverständlich, schließlich war jeder mal Kind. Und doch sind die Idee der Kindheit, die damit verknüpften Erwartungen, Werte, Erziehungsmodelle und Ideale, immer wieder Schauplatz und Gegenstand von Diskussionen und Konflikten.

Seien sie politischer, sozialer, wirtschaftlicher oder privater Natur. So offenbart die Geschichte der Kindheit, der Wandel der Erziehung, gleichzeitig die großen Entwicklungslinien unserer Gesellschaft und deren Verhältnis zum Kind.

Drei oder vier Generationen umfasst die Geschichte der Kinder in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg - und jede Menge Auseinandersetzungen und Veränderungen. Wie entstanden die unterschiedlichen Vorstellungen von Erziehung? Wie war das, als man selbst noch Kind war? Wie hat sich die Kindheit gewandelt im Spiegel unserer gesellschaftlichen Entwicklung?

Der Film begleitet eine Familie im Alltag, stellt die unterschiedlichen Vorstellungen von Kindsein, Elternschaft und Erziehung der Protagonisten vor und erinnert sich gemeinsam mit Großeltern, Eltern und Kindern zurück. Eine zweite Familie und Zeitzeugen aus dem Osten Deutschlands öffnet dabei den Blick für die Kindheit in der DDR und in den neuen Bundesländern nach der Wende: Was macht die Erziehung der Kinder dort aus? Und was davon hat heute, im wiedervereinigten Deutschland, noch Bestand? Wie hat der Osten Kindheit und Erziehung im Westen gesehen, beurteilt? Und umgekehrt?

Aus der Sicht der Kindheit erzählt sich so die Geschichte Deutschlands. Es ist eine Geschichte von Familien, Gesellschaft im Umbruch, Konsum - und damit der Vermarktung der Kindheit -, sowie von sozialen Rollen, dem gesellschaftlichen Wandel in den Städten und auf dem Land im Lauf der Dekaden.

Vermittelt wird die Geschichte der Kindheit vor allem durch die Erinnerungen der Zeitzeugen. Dadurch entfaltet der Film eine eigene Dynamik, ermöglicht dem Zuschauer eine Zeitreise in die Vergangenheit und gibt Einblick in die persönliche Erlebniswelt der Protagonisten, eine Projektionsfläche für Erinnerungen der eigenen Biografie mehrerer Generationen in Deutschland nach dem Krieg in West und Ost. Die notwendige historische, faktische und objektiv-analytische Einordnung gewährleisten die Einschätzungen der Experten.

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