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Gesellschaft

Ländermagazin aus Berlin

In der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz ist seit Januar eine neue Dauerausstellung eröffnet worden.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 06.03.2021

Dauer-Ausstellung am Wannsee


Künftig solle die Ausstellung "Die Besprechung am Wannsee und der Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden" ein breiteres Publikum anziehen und so den Prozess der Verfolgung, sowie den Völkermord an den Juden im Nationalsozialismus verständlicher als bislang darstellen, sagte Direktor Hans-Christian Jasch.

Dazu sei die Präsentation vollkommen neu gestaltet worden, hieß es. Mit einem inklusiven "Design für Alle" würden Bedürfnisse etwa von Rollstuhlfahrern, Blinden und Lernbehinderten. Zudem stellt die Ausstellung Bezüge zur Gegenwart dar und fordert die Besucher zu Reaktionen auf.

Vergleiche mit dem Heute sollen Debatte anregen

Die Ausstellung beginnt mit der Thematisierung der antisemitischen Schuldzuweisungen am Ausbruch des Ersten Weltkrieg und mit der Niederlage von 1918. Dann integriert sie Teile aus den Besprechungen im SS-Gästehaus am Wannsee in den Verlauf der Verfolgung und Ermordung der Juden.

Auch die Debatte über die Echtheit des Eichmann-Protokolls ist Thema. Zum Abschluss versucht die Ausstellung über Schuld, Verantwortung und Betroffenheit zu reflektieren, zieht Parallelen zu Diskriminierungserfahrungen von Minderheitengruppen heute.

Für Diskussionen dürfte ein interaktiver Monitor sorgen, auf dem Besucher aufgefordert werden, über die Lehren aus der Geschichte nachzudenken. Dabei wird etwa nach einem Foto zur Ausgrenzung von Juden aus dem öffentlichen Leben in der NS-Zeit eine gezeichnete Darstellung aus der Gegenwart gezeigt - ein angebliches Besuchsverbot junger männlicher Flüchtlinge im Freibad.


Die Absicht sei, damit eine Debatte anzustoßen und keine Vergleiche zu ziehen, betonte die stellvertretende Direktorin Elke Gryglewski. Sollten Missverständnisse aufkommen, wolle die Ausstellung auf solche Beispiele verzichten.



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