Die Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein bestmögliches Angebot zu präsentieren. Sie können der Verwendung von Cookies widersprechen. Nähere Informationen finden Sie hier.

Gesellschaft

Ländermagazin vom 2. November 2019

1986 gründete Karl Ludwig Schweisfurth die Herrmannsdorfer Landwerkstätten im oberbayerischen Glonn und erfüllte sich damit seinen Traum von einem Biohof mit artgerechter Tierhaltung und ökologischer Landwirtschaft.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 02.11.2020

Eines der erfolgreichsten Öko-Unternehmen sind die Herrmannsdorfer Landwerkstätten in Glonn. Vor über 30 Jahren kaufte Karl Ludwig Schweisfurth das Landgut und verwirklichte dort seinen Traum von artgerechter Tierhaltung sowie ökologischer Landwirtschaft.

Und das mit großem Erfolg - der Jahresumsatz liegt mittlerweile bei über 20 Millionen Euro.

Moderatorin Alexandra Rinschler ist mit dem "Ländermagazin aus Bayern" vor Ort und fragt nach, was macht diesen Biohof so erfolgreich und was die "Macher" vielleicht anders angehen, als andere Erzeuger?

Karl Schweisfurth beispielsweise, Sohn des Gründers, geht neue Wege mit der sogenannten symbiotischen Landwirtschaft. Auf seinen Weiden grasen ganz bewusst schwäbisch-hällische Schweine friedlich zusammen mit Hähnen. Um die Grünflachen ideal zu nutzen, aber die Tiere ergänzen sich auch – die Schweine beschützen das Geflügel vor Marder und Fuchs, die Hühner revanchieren sich mit Fellpflege beim Borstenvieh.

Doch nicht nur bei Aufzucht und Pflege unterscheiden sich die Herrmannsdorfer Landwerkstätten von konventionellen Betrieben, auch bei der Schlachtung gehen sie eigene Wege, überwacht von amtlichen Tierärzten des Landkreises Ebersberg. Denn der Biohof schlachtet nicht nur die eigenen Hoftiere, sondern arbeitet nach festgelegten Standards auch mit rund 70 ökologischen landwirtschaftlichen Betrieben zusammen. Daher kommen Tiere von anderen Erzeugern bereits eine Nacht vor der eigentlichen Schlachtung nach Glonn, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen und den Stresspegel zu senken.

Transportiert und untergebracht werden sie ausschließlich mit ihren gewohnten Partnertieren vom heimischen Hof. Gut fürs Tierwohl, aber auch gut für die Fleischqualität, denn verängstigte Tiere schütten bei der Schlachtung zu viele Stresshormone aus.

Die Landwerkstätten setzen generell auf regionale Vermarktung, so kommen auch Obst, Gemüse und Getreide nur aus heimisch saisonalem Anbau.

Die Produkte aus den Herrmannsdorfer Landwerkstätten kann man direkt vor Ort, aber auch bundesweit in circa 120 Naturkost-Fachgeschäften kaufen. Außerdem beliefert der oberbayerische Ökohof Restaurants in ganz Deutschland.

Bio ist zwar mittlerweile in Supermärkten und Discountern angekommen, aber so transparent wie in den Herrmannsdorfer Landwerkstätten kann der Verbraucher selten nachvollziehen, wie und wo ökologische Lebensmittel produziert werden.

  • Moderation - Alexandra Rinschler

Meine Merkliste

Alle Inhalte auf Ihrer Merkliste sind noch mindestens 3 Tage verfügbar.

Sie haben derzeit keine Videos in Ihrer Merkliste

Sie können ein Video der Merkliste hinzufügen, indem Sie das "+" am Teaser oder Beitrag anwählen.

Live

Statische Headline

1h 7min