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Gesellschaft

Ländermagazin vom 17. Oktober 2020: Glaskunst aus Taunsstein

Die Glasfenster Gerhard Richters im Kölner Dom, eine bunte U-Bahn-Station in Taiwan oder seit neuestem das größte deutsche Glasfensterprojekt der Nachkriegszeit, die Johanniskirche in Magdeburg: die Glasflächen wurden alle in Taunusstein bei der Fima Derix hergestellt. Deswegen reiste der Künstler Max Uhlig für sein Magdeburger Projekt immer wieder in den Taunus. Hier stellte er mit Fachhandwerker die insgesamt 330 Quadratmeter Glasflächen her. Nun sind sie an den 14 gotischen Kirchenfenstern der Johanniskirche zu bewundern. Weitere Themen der Sendung: Corona ab ins Museum ** Wo beginnt Rassismus? ** Das neue Jüdische Museum in Frankfurt ** Jung, jüdisch, unorthodox

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 17.10.2021
Ein Grafitti, auf dem eine nackte Figur zu sehen ist, die eine Klopapierrolle mit "Mein Schatz" anspricht.
Ab ins Museum! Für das Forschungsprojekt "@coronarchiv“ werden wichtige Dokumente aus der "Corona-Zeit" gesammelt. Z.B. auch Bilder, in denen Klopapier eine Rolle spielt.
Quelle: HR

Corona ab ins Museum!
Chöre auf Balkonen oder in Videokonferenzen, Preisschilder überteuerter Mund-Nasen-Bedeckungen, Torten in Form von Klorollen… - woran wird man sich erinnern, wenn von der „Corona-Zeit“ die Rede ist? Wird es gar eine neue Zeitrechnung geben – vor und nach dem Auftreten der SARS-CoV-2-Pandemie Das Forschungsprojekt „@coronarchiv“ sammelt rechtzeitig wichtige Dokumente. Einer der Standorte ist die Uni Gießen.

Wo beginnt Rassismus?
Patrick Dewayne hat eine Bilderbuchkarriere hingelegt: er ist ein gefragter Schauspieler – zuletzt in der Serie „Bad Banks“ -, Bestseller-Autor und glücklicher Familienvater. Was ihn von den meisten seiner Freunde unterscheidet, sind die Erfahrungen, die er im Alltag macht. Wenn er Kinderliederbücher mit den „zehn kleinen N....lein“ durchblättert, wird ihm mulmig. Als Jugendfußballer wurde er übel beleidigt. Die meisten Rollenangebote, die er bekommt, sind für Kriminelle und Außenseiter. Und das alles, weil er eine dunkle Hautfarbe hat. Auch Idil Baydar ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Die Kabarettistin wird oft als Türkin angesprochen und hat das Gefühl, immer wieder beweisen zu müssen, wie gut integriert sie ist. Baydar erhält Morddrohungen, die mit Nazi-Parolen gespickt sind. Private Informationen über sie wurden offenbar von hessischen Polizeicomputern abgefragt. Woher kommt der alltägliche Rassismus? Warum sind sich Angehörige der Mehrheitsgesellschaft ihrer privilegierten Stellung und ihren Vorurteilen nicht bewusst? Beitrag: Alexander C. Stenzel

Das neue Jüdische Museum in Frankfurt
Auf dem Vorplatz des neuen Jüdischen Museums steht ein Baum, dessen Zweige nach unten zeigen und dessen Wurzeln in den Himmel ragen; getragen wird er von einem zweiten Baum, der fest im Boden verankert ist. Die graue Skulptur von Ariel Schlesinger steht für die Epochen der Verfolgung und Entwurzelung von Juden – zugleich aber für Hoffnung und Vitalität der jüdischen Kultur. Das älteste Jüdische Museum in Deutschland, im klassizistischen Rothschild-Palais am Mainufer untergebracht, bekommt einen futuristischen Erweiterungsbau, der am 21. Oktober eröffnet wird. Die Direktorin des neuen Jüdischen Museums, Mirjam Wenzel, und der Publizist Michel Friedman laden zu einem Vorab-Rundgang ein. Bericht: Uli Zimpelmann

Jung, jüdisch, unorthodox
Jüdisches Leben ist in der Rhein-Main-Region äußerst lebendig. James und David Ardinast bereichern die Frankfurter Ausgehkultur mit dem Besten der vielfältigen israelischer Küche. In ihren Restaurants im Bahnhofsviertel wird gegessen, getrunken, geflirtet und gefeiert, soweit es die Pandemie-Regeln zulassen. Die Brüder Ardenast sind Frankfurter mit Herz und Seele, gehören zu einer Generation jüdischer Deutscher, die nicht mehr auf gepackten Koffern sitzt. Auch Laura Cazés ist Frankfurterin, mit elterlichen Wurzeln in Argentinien und Bayern. Die Feministin setzt sich als Mitorganisatorin des „Jewish Women Empowerment Summit“ dafür ein, dass Frauen alte Rollenmuster überwinden, gleiche Chancen einfordern und gemeinsam mit fortschrittlichen Männern gegen sexistische und antisemitische Muster angehen. Bericht: Grete Götze

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