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Gesellschaft

Hessenreporter: Wann kommt der Corona-Impfstoff?

Auf der ganzen Welt wird fieberhaft an der Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus geforscht. Auch hessische Wissenschaftler sind dabei ganz weit.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2020
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 28.08.2021

Reporter Franco Foraci hat die Gelegenheit in hessische Labore in Marburg, Gießen und Frankfurt zu schauen. Hier steht man kurz vor dem Durchbruch, über einen Impfstoff gegen Corona zu verfügen. Er basiert auf Kuhpocken- Viren. Tests mit Menschen stehen bevor.

Die Genehmigung dafür gibt eine Bundesbehörde in Langen: Das Paul-Ehrlich-Institut. Behördenchef Professor Klaus Cichutek sagt in der Reportage: "Das kombinierte Projekt aus Marburg, Hamburg und München ist durchaus erfolgversprechend. Und wir freuen uns darauf, hier die ersten Anträge ansehen zu können und dann hoffentlich zu genehmigen!" Die Forscher werden vom Paul-Ehrlich- Institut auch wissenschaftlich beraten. "Ich denke", sagt Cichutek, "es ist eins der wichtigen Projekte, die unbedingt nach vorne gehen müssen."

Neben den Forschern in Marburg ist auch Professorin Sandra Ciesek an der Frankfurter Uniklinik geeigneten Medikamenten-Grundstoffen gegen SARS-Cov-2 auf der Spur. In Marburg arbeitet Biologe Cornelius Rohde. Die Forscher stehen unter Druck: Wann endlich kommt der Impfstoff? Eigentlich dauert so eine Forschung Jahre und Jahrzehnte. Jetzt muss es schneller gehen. "Wir sind schneller geworden" sagt Rohde, "Aber die Wissenschaft braucht Zeit, dennoch. Wir wollen doch, dass der Impfstoff auch am Menschen wirkt und sicher ist. Auch ich selbst will dem ja vertrauen können!". Im Institut für Virologie ist Rohde meist im gelben Schutzanzug unterwegs. Nur damit darf er am gefährlichsten Virus unserer Zeit arbeiten. Das Marburger Uni-Institut ist ein Hochsicherheitslabor vom Typ HSL4. Davon gibt es in Deutschland nur vier. Rohde und sein Chef Professor Stephan Becker können Corona-Leugner nicht verstehen. Impfskepsis sei unangebracht, sagt Becker: "Wir wollen gerade für größte Sicherheit und Verlässlichkeit sorgen!"

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