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Gesellschaft

Bedroht und beleidigt - Hass auf Lokalpolitiker

Seit dem Mord an Kassels Regierungspräsident Walter Lübcke im Juni 2019 wird die Bedrohung von Politikern sehr ernst genommen. Haben die Anfeindungen das Leben der Kommunalpolitiker verändert?

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2020
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 03.04.2021

Wer ein Amt bekleidet und öffentlich für Menschenrechte eintritt, geht ein Risiko ein. Auf anonyme Hetze folgen immer öfter Taten. Einige Lokalpolitiker haben wegen rechter Morddrohungen bereits ihr Amt aufgegeben. Nicht so Nicole Frölich aus Darmstadt.

Neben ihrem Amt als Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen in der Darmstädter Stadtverordnetenversammlung engagiert sie sich ehrenamtlich für Obdachlose und Menschen in prekären Wohnverhältnissen. Nachdem sie 2018 gegen eine Wahlkampfveranstaltung der rechtspopulistischen Partei AfD aufgerufen hatte, bekam sie eine Morddrohung.

Auch Burkhard Jung, Oberbürgermeister von Leipzig, wird bedroht. Er sieht eine Strategie dahinter und will nicht, dass sie aufgeht, auch er macht weiter. Nach einer Umfrage des Hessischen Rundfunks unter Bürgermeistern und Landräten in Hessen im September 2019 haben mehr als die Hälfte der Befragten schon einmal Anfeindungen oder Bedrohungen erlebt. Wie gehen die bedrohten Politiker mit der Situation um?

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