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Gesellschaft

Von Freiheitskämpfern und Patrioten

Antje Pieper war in Polen unterwegs, wo 30 Jahre nach dem Kommunismus wieder viele Freiheiten in Gefahr sind. Die PIS-Regierung bringt das Land auf national-konservativen Kurs. Aber vor allem die Großstädte sind noch Hochburgen der liberalen Opposition.

30 Jahre nach dem Ende des Kommunismus in Polen sind viele Freiheiten wieder in Gefahr. Die national-konservative PIS-Regierung hält ihre Wähler mit der Erhöhung des Kindergelds, Rentenerhöhungen und anderen Erleichterungen bei Laune – und versucht gleichzeitig mit einer umstrittenen Justizreform die Gewaltenteilung auszuhebeln, entlässt unliebsame Journalisten beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen.

Antje Pieper war in Polen unterwegs: in Danzig, das wie alle Großstädte liberal regiert ist. Sie hat  Lech Walesa getroffen, den ehemaligen Gewerkschafter und Friedensnobelpreisträger. Er nennt Nationalismus und Populismus die „Dämonen unserer Zeit“. Die Witwe des ermordeten Danziger Bürgermeisters Adamowicz ist gerade ins EU-Parlament gewählt worden und hat eine Kampagne gegen Hate-Speech gestartet. Sie sagt: „Die Polen haben zu schnell vergessen, was der Mangel an Freiheit bedeutet.“

Auch aufs Land, in die konservative Herzkammer, ist Antje Pieper gefahren. Hier folgen viele noch der Devise: „Gott, Ehre, Vaterland.“ Und polnische Paramilitärs trainieren für den Ernstfall: Auf Anregung des Verteidigungsministeriums entsteht gerade die nationale Territorialverteidigung, die den normalen Streitkräften unterstellt ist.

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