"Und trotzdem ist es meine Familie": Hat keinen leichten Stand in der Familie: die neurotische Lynn (Ellen Barkin). Dabei wollte sie immer alles richtig machen.

Film

Und trotzdem ist es meine Familie

In Lynns Leben ging irgendwie immer alles schief. Umso größer ist ihre Hoffnung, dass zur Hochzeit ihres Sohnes die weit versprengte Familie zusammenfindet, auch im übertragenen Sinn.

Produktionsland und -jahr:
USA 2011
Datum:

Doch zu unterschiedlich sind die Charaktere, zu tief die Verletzungen. Kaum sind alle versammelt, ist die Bühne frei für Psycho-Spiele, Seelendramen und Gemeinheiten. - Ein Familientreffen mit tiefschwarzem Humor und sich genüsslich sezierenden Hauptfiguren.

Lynns mittlerer Sohn Elliott, mit seinen 17 Jahren schon verstörend desillusioniert und zynisch, ist mit seiner Drogensucht und seinem losen Mundwerk eine tickende Zeitbombe. Und es sieht nicht so aus, als würde er zur Feier des Tages seine liebeswürdige Seite präsentieren. Kaum ist Lynn mit ihm und ihrem Jüngsten Ben auf dem Landsitz der Eltern eingetroffen, laufen die eingefahrenen bösartigen Mechanismen der Großfamilie ab.

Mutter Doris, nach wie vor distanziert, und der verschlossene Vater geben ihr gleich das vertraute Gefühl, im Leben nichts richtig zu machen - eifrig unterstützt von Lynns "Läster-Schwestern". Lynn ist das willkommene Opfer, auch wenn sie sich tapfer wehrt.

Alle warten zudem gespannt, ob auch Lynns sensible Tochter Alice zur Hochzeit ihres ältesten Bruders kommt. Alice hat es geschafft, aufs College zu gehen, kämpft aber nach wie vor mit den Dämonen der Vergangenheit. Den richtigen Kick bekommt das Wochenende, als Lynns Exmann mit seiner neuen Frau, der dominanten Patty, eintrifft, die den Bräutigam großgezogen hat und für neues Feuer sorgt.

Die giftige Konkurrenz zwischen Lynn und Patty entzündet sich an der Frage, wer den Bräutigam zum Altar führen darf: die leibliche oder die Stiefmutter? Düstere, längst verdrängte Ereignisse treten ans Tageslicht, und der mühsam aufrechterhaltene Familienfrieden bricht zusammen, als Lynn endlich ihr Schweigen bricht, um ihre Kinder nicht zu verlieren.

In seinem Debüt schuf Regisseur und Drehbuchautor Sam Levinson, Sohn von Altmeister Barry Levinson ("Rain Man"), eine Komödie mit Tiefgang und teils brutal überspitztem Humor. Auf dem "Sundance Film Festival" 2011 erhielt er dafür den Preis für das beste Drehbuch. Ein Film mit nachhaltiger Wirkung, unterstützt vom hervorragenden Ensemble, allen voran Ellen Barkin, Oscarpreisträgerin Ellen Burstyn und Ezra Miller.

Darsteller

  • Lynn - Ellen Barkin
  • Elliot - Ezra Miller
  • Doris - Ellen Burstyn
  • Patty - Demi Moore
  • Paul - Thomas Haden Church
  • Alice - Kate Bosworth
  • Joe - George Kennedy
  • Dylan - Michael Nardelli
  • Ben - Daniel Yelsky

Stab

  • Regie - Sam Levinson

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