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Sommersby

Film

Sommersby

Nach dem amerikanischen Bürgerkrieg kehrt ein Mann zu Frau und Kind auf seine Farm zurück. Doch er verhält sich so anders als früher, dass viele im Dorf ihn für einen Betrüger halten.

Produktionsland und -jahr:
USA , Frankreich 1993
Datum:

In ihrem Dorf im Süden der Vereinigten Staaten ist es Laurel Sommersby gelungen, die Farm der Familie ohne ihren Ehemann zu betreiben, der offenbar im Krieg umgekommen ist. Hilfe bekommt Laurel manchmal von ihrem Nachbarn Orin, dessen Annäherungsversuche sie aber konsequent zurückweist. Als ihr Mann plötzlich wieder auftaucht, hat Laurel sehr gemischte Gefühle, denn Jack Sommersby war kein angenehmer Mensch. Doch Jack hat sich sehr geändert: Er geht sensibel und respektvoll mit ihr und allen Bewohnern des Dorfes um. Deshalb fällt es Laurel nicht schwer, diesen neuen Jack in ihr Haus und bald auch in ihr Herz aufzunehmen.

Trotz Zweifeln, ob er überhaupt der echte Sommersby ist, gewinnt Jack das Vertrauen der Dorfbewohner und überzeugt sie davon, gemeinsam mit dem Tabakanbau zu beginnen. Von den zusammengelegten Habseligkeiten erwirbt Jack das nötige Saatgut, und einen Teil seines eigenen Brachlandes verkauft er an die Dorfbewohner. Das Vorhaben gelingt, und Laurel und John werden Eltern einer Tochter. Doch bald darauf kommen Bundesmarschalls mit einer Mordanklage gegen Jack Sommersby ins Dorf und verhaften ihn.

Im Gerichtsverfahren kommt es zum familiären Streit über die Identität des Angeklagten. Laurel Sommersby bestreitet sie vor Gericht, in der Hoffnung, ihr neuer Mann könne so der Todesstrafe entgehen. Doch der Angeklagte besteht darauf, Jack Sommersby zu sein. Aber warum?

Ein Drama über Zweifel, Zuneigung und Identität

Ein opulent fotografiertes, berührendes Drama über Zweifel, Zuneigung und Identität mit herausragenden Darstellern. Jon Amiels Spielfilm erinnert an die dokumentierte reale Geschichte des Martin Guerre, die schon 1982 in Frankreich mit Gérard Depardieu verfilmt wurde ("Die Wiederkehr des Martin Guerre" von Daniel Vigne). Bei Amiel geht es in dem Drama neben der Frage der Identität auch um universelle Themen wie die Überwindung von Schuld und Selbstzweifeln.

"Was die Geschichte dieses undurchschaubaren Heimkehrers letztlich anrührend und spätestens in den Schlussszenen auch für Gedanken durchlässig macht, die über Ort und Zeit der Handlung hinausführen, sind der ruhige Fluss der Geschichte und die allmähliche Exponierung zweier ungewöhnlicher Charaktere, deren Partnerschaft schließlich auf die extremste Probe gestellt wird." (Franz Everschor, Filmdienst)

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