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"Mängelexemplar": Klein-Karo (Emelie Harbrecht) und Karo (Claudia Eisinger) auf der Couch

Film

Mängelexemplar

Ein Mängelexemplar ist ein Buch, das beschädigt ist oder einen sonstigen Mangel aufweist. Die junge Karo fühlt sich genau wie so ein Mängelexemplar.

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Als Karo ihren Job verliert, ihre beste Freundin Anna ihr die kalte Schulter zeigt und ihr Freund Philipp sich von ihr trennt, hat Karo einen Nervenzusammenbruch. Sie fragt sich, ob sie vielleicht tatsächlich so anstrengend sein sollte, wie alle sagen.

In einer Gefühlsachterbahn aus Verlustängsten, Panikattacken und Vergangenheitsbewältigung versucht die überemotionale und abgedrehte Mittzwanzigerin, ihre eigenen Mängel zu finden. Dass ihr ihre Therapeutin Annette rät, gerade nicht an sich rumzudoktern, hält Karo natürlich nicht davon ab, genau das zu tun. Mit einer bunten Mischung aus Klopf-dich-glücklich-Therapie, Familienrollenspielen, Verdrängungsstrategien und Zwiegesprächen mit ihrem inneren Kind macht Karo mit ihrer seelischen Ursachenforschung ihre Umwelt verrückt.

Selbst ihr guter Freund Max kommt bei diesen Gefühlsschwankungen nicht mehr mit. Karo weiß einfach nicht, was sie will. Sie fühlt sich ungeliebt und sucht Gründe für ihren psychischen Knacks in ihrer Kindheit. Schließlich hat ihre Mutter sie vernachlässigt, und ihr Vater glänzte stets mit Abwesenheit.

Als letzten Ausweg lässt sich Karo Antidepressiva verschreiben. Mithilfe ihrer Großmutter und ihrer Mutter, die selbst in Therapie ist und versucht, ihre versäumten Mutterpflichten nachzuholen, scheint es Karo Schritt für Schritt besser zugehen. Als dann aus der Freundschaft mit Max auch noch mehr wird und sie sich mit Anna wieder versöhnt, könnte es Karo fast gut gehen. Aber eben nur fast. Denn letztendlich muss sie sich eingestehen, dass nur sie selbst sich aus ihrem Gefühlssumpf befreien kann.

Mit "Mängelexemplar" (2015) verfilmt die Regisseurin und Drehbuchautorin Laura Lackmann den gleichnamigen Roman von Sarah Kuttner, der bereits 2009 erschien. Lackmann studierte an der New York Film Academy und an der Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB). Der Film "Mängelexemplar" ist ihr Langfilmdebüt. Die Schauspielerin Laura Tonke erhielt für ihre Rolle als Anna beim Deutschen Filmpreis 2016 die Lola für die beste weibliche Nebenrolle. Weiterhin prominent besetzt ist der Film mit Katja Riemann als Mutter Luzi und Maren Kroymann als Therapeutin Annette. Die Rolle des Philipp wird von Christoph Letkowski verkörpert, der aus der Fernsehserie "In aller Freundschaft" bekannt ist und in "Feuchtgebiete" (2013) eine der Hauptrollen spielte.

Darsteller

  • Karo Herrmann - Claudia Eisinger
  • Mutter Luzy - Katja Riemann
  • Oma Bille - Barbara Schöne
  • Anna - Laura Tonke
  • Max - Maximilian Meyer-Bretschneider
  • Therapeutin - Maren Kroymann
  • Philipp - Christoph Letkowski

Stab

  • Regie - Laura Lackmann

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