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Film

ma nouvelle vie européenne

Als Abou aus Mali in Europa ankam, war es, als hätte ein neues Leben für ihn begonnen - ein Leben mit einer Zukunft. Aber in Deutschland geht alles anders als erwartet.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2019
Datum:
Verfügbar in
D / CH / A
Verfügbar bis:
bis 27.06.2020

Während sein Film über seine Reise nach Europa überall auf der Welt gezeigt wird, lebt Abou isoliert in einem Flüchtlingsheim. - Eine essayistische Reflexion über Europas unsichtbare Grenzen und über das Filmemachen als Akt der Selbstermächtigung.

Der Kurzfilm "ma nouvelle vie européenne", in dem Abou Bakar Sidibé seinen Aufenthalt in Deutschland dokumentiert und reflektiert, wurde 2019 bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen mit dem Preis für den besten Beitrag des Deutschen Wettbewerbs ausgezeichnet.

"Über die Welten, die zwischen Kommen und Ankommen liegen, und davon, dass ein Heim noch lange nicht neue Heimat ist, berichtet 'ma nouvelle vie européenne'. Ein Film, der sich und uns nicht zu viel verspricht: an Nähe und Empathie und an Gewissheit, dass alles gut ausgehen wird. Wie er aber aus der existenziellen Notsituation heraus die Kamera zum Medium der Reflexion wie auch der Selbstbehauptung macht, ist nicht nur ein politisch, sondern auch und vor allem ein filmisch bewundernswerter Akt." (aus der Begründung der Jury des Deutschen Wettbewerbs)

"Das Europa, das ich seit meiner Ankunft erlebt habe, ist nicht das Paradies, von dem ich in einem Plastikzelt auf dem Mount Gourougou geträumt habe. Mit einer Kamera mein Leben hier zu zeigen, gibt mir die Kontrolle, die Geschichte meines neuen Lebens in Europa so zu erzählen, wie ich sie erlebe (und nicht von anderen erzählt). In der Zukunft, sogar lange über meinem Tod hinaus, wird der Film ein Dokument meiner Existenz bleiben." (Abou Bakar Sidibé)

Abou Bakar Sidibé, 1985 in Mali geboren, hat einen Master für Englische Sprache der Universität von Bamako. Er gelangte 2014 nach Europa und absolviert derzeit eine Ausbildung zum Erzieher in Berlin. Über seine Zeit vor dem Grenzzaun von Melilla führte er Co-Regie bei "Les sauteurs – Those Who Jump".

Moritz Siebert studierte von 2007 bis 2009 an der britischen National Film and Television School in Beaconsfield. Er beschäftigt sich mit Migration und globalen Beziehungen, lebt in Berlin und arbeitet als Filmemacher und Arzt.

Stab

  • Regie - Abou Bakar Sidibé, Moritz Siebert

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