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Jenseits von Afrika

Film

Jenseits von Afrika

Die dänische Baronin Blixen betreibt in Kenia eine Kaffeeplantage, als ihr untreuer Mann sie mit Syphilis infiziert. Dann lernt sie die Liebe ihres Lebens kennen, einen englischen Abenteurer.

Produktionsland und -jahr:
USA 1985
Datum:

Eine Molkerei und Kühe hatte sie erwartet, doch vor ihr liegt das Land für eine Kaffeeplantage: Tania Blixen ist kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs ihrem Mann, dem dänischen Baron Bror Blixen, nach Afrika gefolgt. Die Eheschließung der beiden erfolgte unter rationalen Gesichtspunkten - im verschneiten Dänemark hatten sie pragmatisch die Eckpunkte ihrer Ehe verhandelt. Trotz aller Anfangsschwierigkeiten lebt Tania sich gut ein. Bror ist kein Kind von Traurigkeit. Dennoch ist Tania schockiert, als bei ihr eine schwere Syphilis diagnostiziert wird - ihr Mann hat sie angesteckt. Tania muss Afrika verlassen und sich im fernen Dänemark einer Behandlung unterziehen.

Jenseits von Afrika
Denys Finch Hatton (Robert Redford) ist ein ungebundener, englischer Glücksritter.

Nach Kenia zurückgekehrt, nimmt sie den Kontakt zu dem englischen Großwildjäger Denys Finch Hatton wieder auf. Was als flüchtige Begegnung in der Steppe begann, wird für die unabhängige Frau zur Liebe ihres Lebens. Silvester 1918/19 tanzt Tania mit Denys in das neue Jahr, und aus der Luft zeigt ihr der begeisterte Flieger die Schönheit des afrikanischen Kontinents. Aber Denys ist ein Abenteurer. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Verbot des Elfenbeinhandels organisiert er Safaris für Touristen. Oft ist er wochenlang unterwegs. Aber auch, wenn er bei Tania ist, sucht er keine konventionelle Bindung. Immer wieder muss sie von ihm Abschied nehmen, doch er kehrt auch immer wieder zurück - bis er eines Tages mit dem Flugzeug abstürzt. Nun sind auch Tanias Tage in Afrika gezählt.

Das berühmte Melodram mit Meryl Streep, Robert Redford und Klaus Maria Brandauer basiert auf der wahren Geschichte der Schriftstellerin Tania Blixen, veröffentlicht in ihrem Roman "Afrika - dunkel lockende Welt". Blixen veröffentlichte ihr literarisches Schaffen unter dem Pseudonym Isak Dinesen. Drehbuchautor Kurt Luedtke ließ sich gleich von mehreren Büchern der Autorin, aber auch einer Biografie inspirieren. Wesentlich zum Erfolg des Films mit sieben Oscars trugen die von Kameramann David Watkin aufgenommenen Bilder sowie der großartige Soundtrack von John Barry bei.

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