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Fünf Tage Vollmond

Film

Fünf Tage Vollmond

Sommer 1969: Während ihre Familie einige Tage in Hamburg verbringt, bleibt die Pensionswirtin Johanna mit einem Gast auf der Hallig zurück. Mit ihm erlebt sie eine unvergessliche Zeit.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2009
Datum:

Der Wasserbauingenieur Anton Brunner bereitet den Anschluss der Halligen ans Frischwassernetz vor. Johanna verliebt sich leidenschaftlich in ihn - und ihre Gefühle werden erwidert. Als ihre Familie zurückkommt, muss sie sich entscheiden.

Seit Jahrzehnten lebt Johanna auf einer winzigen Nordseeinsel, wo sie mit ihrer Tochter und deren Mann Gunnar eine kleine Pension führt. Johanna ist glücklich und zufrieden in ihrer kleinen Welt - bis eines Tages mit der Post ein geheimnisvolles Päckchen eintrifft. Es enthält eine Glasscherbe und einen Brief, der eine lange zurückliegende, aufwühlende Erinnerung in ihr wachruft. Klar und deutlich zeichnen sich die Bilder vor ihrem inneren Auge ab: Im Juli 1969 brechen die Amerikaner zu ihrer Reise zum Mond auf.

Den Start der Apollo-Rakete beobachtet die junge Johanna, die schon damals auf der Hallig lebte, mit ihrem Mann Ole Thamsen im Fernsehen. Danach macht er sich mit den Kindern für einen kurzen Ausflug nach Hamburg auf, während Johanna sich auf ein paar geruhsame Tage freut. Den einzigen Gast ihrer Pension bewirtet sie quasi mit links: Der Wasserbauingenieur Anton Brunner muss auf der Insel und im Watt Bodenproben entnehmen, damit die Hallig-Bewohner mit einer Rohrleitung ans Wassernetz angeschlossen werden können. Die Einheimischen sind von dieser Neuerung nicht begeistert und begegnen dem Ingenieur mit großer Ablehnung.

Nur Johanna - die eigentlich aus Tirol stammt und sich auf ihrer Hallig ein wenig hinter dem Mond fühlt - ist fasziniert von dem charmanten, gut aussehenden Mann. Zwischen den beiden kommt es zu einer zarten Annäherung. Während die Astronauten auf dem Erdtrabanten landen, erlebt Johanna fünf Tage Vollmond. Als ihr Mann Ole zurückkehrt, steht sie vor einer schweren Entscheidung.

Eingebettet in das poetische Bild der Mondreise, erzählt das einfühlsam inszenierte Melodram von der großen, unerfüllten Liebe einer Frau, die ihre Entscheidung nie bereute. Aglaia Szyszkowitz ("Stürme in Afrika") und Klaus J. Behrendt ("Der Untergang der Pamir") spielen ein Paar, das fünf Tage in gefühlter Schwerelosigkeit verbringt. Als alt gewordene Johanna überzeugt Nicole Heesters ("Sehnsucht nach Rimini"). Johannas Filmtochter wird in dieser Sequenz von Nicole Heesters leiblicher Tochter Saskia Fischer ("Großstadtrevier") gespielt. Stephan Kampwirth ("Wenn wir uns begegnen"), Petra Kleinert ("Liebe nach Rezept") und Michael Lott ("Bernsteinfischer") ergänzen das Ensemble. Nach dem Drehbuch von Maria Bachmann, die man auch als Schauspielerin kennt ("Ein Sommertraum"), findet Regisseur Matthias Steurer ("Nichts als Ärger mit den Männern") bewegende Bilder für diese emotionale Mondlandung auf der Hallig.

Darsteller

  • Johanna Thamsen (1969) - Aglaia Szyszkowitz
  • Anton Brunner (1969) - Klaus J. Behrendt
  • Ole Thamsen (1969) - Stephan Kampwirth
  • Ines Petersen (1969) - Petra Kleinert
  • Fiete Petersen (1969) - Michael Lott
  • Verena (1969) - Emily-Dorothea Linow
  • Knut Thamsen (1969) - Lukas Kieback
  • Bauer (1969) - Gerhard Karau
  • Johanna Thamsen (heute) - Nicole Heesters
  • Verena (heute) - Saskia Fischer
  • Gunnar (heute) - Joshy Peters
  • u. a. -

Stab

  • Regie - Matthias Steurer

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