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Film

Fair Play

Prag 1983: Die 18-jährige Sprinterin Anna schafft die Aufnahme in ein exklusives Sportförderprogramm. Ihre Freude erlischt jäh, als sie herausfindet, dass sie gedopt wird.

Produktionsland und -jahr:
Tschechien , Slowakei , Deutschland 2014
Datum:

Sie widersetzt sich dem Doping, aber ihre Mutter verabreicht ihr das Mittel heimlich weiter, damit Anna an den Olympischen Spielen in Los Angeles teilnehmen kann - als Fluchtmöglichkeit in den Westen.

Das Laufen und der Wettkampf sind Annas Leben. Ihr Talent und ihre Zielstrebigkeit könnten die hübsche 18-Jährige zu den Olympischen Spielen 1984 nach Los Angeles bringen. Darauf setzen auch die Parteifunktionäre.

Sie darf im Trainingszentrum "Roter Stern" trainieren, obwohl das "Kaderprofil" ihrer Familie negativ ist: Ihr Vater lebt im Westen, ihre Mutter Irena, eine ehemalige Top-Tennisspielerin, fiel daraufhin in Ungnade. Sie darf nur noch als Putzfrau arbeiten. Wenig später erfährt Anna im Trainingslager von dem Sportfunktionär Kracik, dass sie für ein exklusives Trainingsförderungsprogramm ausgewählt wurde.

Zur Konditionssteigerung werde ihr künftig Stromba verabreicht, ein angeblich harmloses Mittel, für das sie allerdings eine Geheimhaltungserklärung unterschreiben muss. Anna, leicht irritiert, überredet ihren Trainer Bohdan, dass ihre Mutter ihr das Mittel spritzen darf. Schnell laufen sie und ihre beste Freundin - und zugleich Rivalin - Martina zu Höchstform auf.

Obwohl sich Annas Körper sichtbar verändert, schöpft sie keinen Verdacht. Erst als sie eines Tages zusammenbricht und die Krankenhausärztin sie nicht behandeln will, bittet sie ihren Freund Tomáš, das Mittel zu recherchieren. Das Präparat erweist sich als gefährliches Anabolikum, eine Dopingsubstanz. Anna überredet ihre Mutter, das Mittel heimlich abzusetzen. Sie will einen fairen Wettkampf. Doch ihre Zeiten werden schlechter und schlechter.

Die Mutter sieht die Olympia-Qualifikation gefährdet, der Trainer seine Karriere. Als Irena ihm beichtet, dass Anna Stromba abgesetzt hat, verabreichen sie das Mittel Anna erneut - und nun ohne ihr Wissen. Die Zeiten werden besser, Anna ist stolz, dass sich ihr hartes Training auszahlt. Aber sie denkt auch, dass der anstehende Urintest ihre Entscheidung gegen das Doping ans Licht bringen wird. Doch der Test fällt wider Erwarten zur vollsten Zufriedenheit des Sportmediziners aus. Anna schöpft Verdacht und stellt ihre Mutter zur Rede. Zutiefst enttäuscht, begehrt sie auf: gegen den Trainer, die Staatssicherheit und ihre Mutter.

Mit "Fair Play" ist der Prager Filmemacherin Andrea Sedláčková ein einfühlsam inszeniertes Drama gelungen, das Doping im Sozialismus zum ersten Mal zum großen Filmthema macht. Authentisch, dicht und packend erzählt sie die fiktive Geschichte einer jungen Sportlerin nach intensiven Recherchen im Sportler- und Ärztemilieu jener Jahre. Eine Geschichte, die angesichts der vielen Dopingfälle, die immer wieder aufgedeckt werden, nach wie vor universell und aktuell ist. Der viel gelobte Spielfilm entstand als tschechisch-slowakisch-deutsche Koproduktion.

Darsteller

  • Anna Moravcová - Judit Bárdos
  • Irena Moravcová - Anna Geislerová
  • Bohdan, Trainer - Roman Luknár
  • Martina - Eva Josefiková
  • Tomáš - Ondrej Novák
  • Marek Kríž - Roman Zach
  • Unterleutnant Novotný - Igor Bareš
  • Dr. Pavelka, Sportmediziner - Ondrej Malý
  • Kracik, stellv. Minister - Jirí Wohanka
  • Ärztin - Tat'jána Medvecká
  • Uniformierte Beamtin - Zuzana Mistríková

Stab

  • Regie - Andrea Sedlácková

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