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"Ein griechischer Sommer": Yannis (Thibault Le Guellec) spielt mit dem Pelikan "Nicostratos" am Strand.

Film

Ein griechischer Sommer

Yannis lebt mit seinem Vater Démosthène in bescheidenen Verhältnissen auf einer griechischen Insel. Eines Tages versetzt Yannis sein kostbarstes Gut, um ein verwahrlostes Pelikan-Baby vor dem sicheren Tod zu retten.

Produktionsland und -jahr:
Frankreich 2011
Datum:

Der 14-jährige Yannis und sein Vater haben seit dem Tod der Mutter ein schwieriges, angespanntes Verhältnis. Denn der Fischer Démosthène ist nicht fähig, seine Gefühle zu zeigen. Da zudem das Geld knapp ist, schickt er Yannis auf unterschiedlichste Botengänge.

So entdeckt Yannis auf einem großen Frachtschiff den kleinen Pelikan. Er möchte das Tier unbedingt mitnehmen und opfert dafür die goldene Kette seiner Mutter. Vor seinem Vater muss er den Pelikan, den er "Nicostratos" tauft, verstecken. Nur die neugierige Ziege Kitza, die mit zu dem Männer-Haushalt gehört, hat den gefiederten Neu-Mitbewohner bald entdeckt - und nach Anlaufschwierigkeiten schnell ins Herz geschlossen.

Yannis verbringt jede freie Minute mit Nicostratos, bringt ihm auch das Fliegen bei. Als der Vogel heranwächst, werden die Bewohner des Dorfes auf ihn aufmerksam. Schnell wissen alle von der Existenz des zahmen Pelikans, und es dauert nicht lange, bis er zu einer Touristenattraktion wird: Aus ganz Europa kommen scharenweise die Besucher, um Nicostratos zu sehen, zu fotografieren und zu filmen. Es ist ein aufregender Sommer für Yannis - nicht zuletzt auch deshalb, weil er in der zugereisten Angeliki eine echte Freundin findet.

Doch dann wird Nicostratos von einem Bus angefahren. Démosthène erklärt seinem Sohn, dass er den Pelikan aufgrund der schweren Verletzungen töten muss. Yannis ist entsetzt, muss sich aber dem Willen seines Vaters beugen.

Dieser verbringt bald darauf viel Zeit außer Haus. Als er zurückkommt, erfährt Yannis Unglaubliches: Sein Vater, der das Tier nicht im Haus haben wollte, hat Nicostratos gesund gepflegt. Er hatte seine Absicht dem Jungen gegenüber verheimlicht, da er diesem keine falschen Hoffnungen machen wollte. Das Verhältnis zwischen Vater und Sohn ändert sich für immer.

Darsteller

  • Démosthène - Emir Kusturica
  • Yannis - Thibault Le Guellec
  • Aristoteles - François-Xavier Demaison
  • Angeliki - Jade-Rose Parker
  • Vater Kosmas - Gennadios Patsis
  • u. a. -

Stab

  • Regie - Olivier Horlait

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