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Film

Der Mann, der Liberty Valance erschoss

Senator Ransom Stoddard macht Karriere, nachdem er in einem Duell den berüchtigten Banditen Liberty Valance erschossen hat. Jahrzehnte später enthüllt er die Wahrheit.

Produktionsland und -jahr:
USA 1961
Datum:
Verfügbar in
D / CH / A
Verfügbar bis:
bis 22.03.2020

Vor mehr als 50 Jahren war der spätere Politiker Ransom Stoddard als junger Anwalt unterwegs, als er in Shinebone von dem Banditen Liberty Valance überfallen und brutal zusammengeschlagen wurde. Der gesetzestreue Stoddard beschloss, sich dort als Anwalt niederzulassen. Aber gegen den rücksichtslosen Liberty Valance war er, nur mit dem Gesetz bewaffnet, hilflos. Als er sich schließlich auf ein bewaffnetes Duell einließ, endete dies mit dem Tod des gefürchteten Banditen.

Ransom Stoddard wurde als großer Held gefeiert, er gewann die Zuneigung seiner späteren Ehefrau Hallie und eine einflussreiche politische Stellung. Als ein ehemaliger Freund stirbt, der seinerzeit mit ihm um Hallies Gunst konkurriert hatte, enthüllt der Senator vor Journalisten, dass nicht er, sondern der Rivale den Banditen getötet hat.

Trotzdem entscheidet der Redakteur am Ende: "Wenn die Legende zur Wahrheit geworden ist, druckt die Legende!" Dieser Verweis auf die mythologischen Qualitäten des Western als Legende von der Geburt der nordamerikanischen Zivilisation wurde zum geflügelten Wort. Der im Film vorgeführte Versuch, dem rückständigen Wilden Westen zu Gesetz und Ordnung zu verhelfen, mündet in eine Reflexion über Chaos und Ordnung, Individuum und Gesellschaft, Krieg und Frieden, Dichtung und Wahrheit.

Der klassische Western mit James Stewart und John Wayne gilt heute als einer der großen Filme John Fords und als eines der interessantesten Spätwerke des Genres. Es ist die Zeit, als der Westen nicht mehr das große, weite Land darstellt. John Fords eigentlicher Held, der von John Wayne gespielte rechtschaffene Viehzüchter Doniphon als Vertreter des alten, freiheitsliebenden Lebens im Westen, bleibt auf der Strecke. Er bezahlt den Preis für den Einzug der Zivilisation und die Befriedung des gesetzesfreien Territoriums.

John Wayne (1907-1979), als Sohn eines schottischen Einwanderers geboren, hatte schon 1930 eine Rolle in dem Wildwestfilm "Der große Treck" von Raoul Walsh. Seinen Durchbruch verdankte er Regisseur John Ford, der ihm 1939 für die Rolle des Ringo Kid in "Höllenfahrt nach Santa Fé" großes schauspielerisches Können abverlangte.

Dass der "Duke" im Kino über Jahrzehnte so authentisch wirkte, lag auch an der Übereinstimmung zwischen Filmrollen und persönlichen Überzeugungen. Wayne hielt die Ideale des konservativen Amerika hoch, auf der Leinwand wie im privaten und gesellschaftlichen Leben.

Darsteller

  • Ransom Stoddard - James Stewart
  • Tom Doniphon - John Wayne
  • Hallie Stoddard - Vera Miles
  • Liberty Valance - Lee Marvin
  • Dutton Peabody - Edmond O´Brien
  • Major Cassius Starbuckle - John Carradine
  • Reese - Lee Van Cleef
  • u. a. -

Stab

  • Regie - John Ford

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