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Film

Der Flug des Phoenix

Als ein Flugzeug wegen Motorschadens mitten in der Wüste notlanden muss, bleibt einer Gruppe von sehr unterschiedlichen und eigenwilligen Männern nur die Kooperation, um zu überleben.

Produktionsland und -jahr:
USA 1965
Datum:

Der erfahrene Flugzeugpilot Frank Towns und sein Navigator Lew Moran fliegen im Auftrag einer Ölförderfirma mit zwölf Mann Besatzung von der nördlichen Sahara nach Bengasi. Über der Wüste versagen beim Durchfliegen eines Sandsturms die Motoren, auch die Funkverbindung fällt aus. Towns kann nur noch eine Bruchlandung durchführen, bei der zwei Männer sterben. Den Überlebenden verbleiben bei eiserner Rationierung Wasser und Nahrung für nur wenige Tage. Die Hoffnung, gefunden zu werden, ist gleich null, die Hitze schier unerträglich.

Der Offizier Harris versucht, Hilfe zu holen, scheitert aber schon bald. Unruhe, Misstrauen und offener Streit über das richtige Verhalten werden von Tag zu Tag größer. Schließlich setzt sich der deutsche Ingenieur Heinrich Dorfmann mit seinem Plan durch, aus der kaputten Maschine ein leichteres und kleineres Fluggerät namens "Phoenix" zu bauen. Towns und Moran erfahren, dass Dorfmanns Erfahrung einzig auf dem Entwurf kleiner Flugzeugmodelle beruht. Trotzdem werden schließlich mit letzter Kraft die Flügel montiert, und der halsbrecherische Jungfernflug mit einer echten Schrottkiste kann beginnen.

Klassiker des Abenteurfilms mit James Stewart und Hardy Krüger

Regie-Altmeister Robert Aldrich schuf einen packenden All-Time-Klassiker des Abenteurfilms und Wüsten-Dramas. Geschickt nutzte er die psychologischen Eigenarten seiner Figuren, aber auch sein hochkarätiges Schauspieler-Ensemble mit James Stewart und Hardy Krüger.

Auch mehr als 50 Jahre nach seiner Entstehung fesselt der Film, der an der mexikanisch-amerikanischen Grenze nahe Yuma, Arizona, entstand, wo auch "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" gedreht wurde. Dank der internationalen Starbesetzung und einem cleveren Drehbuch gelingt es Hollywood-Regisseur Aldrich ("Vera Cruz", "Wiegenlied für eine Leiche", "Das dreckige Dutzend"), Action, Ausharren unter flirrender Sonne und psychologische Anspannung und Konflikte angesichts des drohenden Todes perfekt auszubalancieren.

Besonders James Stewart als erfahrener Pilot und Hardy Krüger als rechthaberischer deutscher Ingenieur sorgen als aufeinander angewiesene Gegner und gebrochene Figuren mit ihren schauspielerischen Leistungen für die Glanzlichter dieses Klassikers, der eine spannende emotionale Achterbahnfahrt bietet.

Darsteller

  • Frank Towns (Pilot) - James Stewart
  • Heinrich Dorfmann - Hardy Krüger
  • Lew Moran (Navigator) - Richard Attenborough
  • Captain Harris - Peter Finch
  • Cobb (Trucker) - Ernest Borgnine
  • Standish - Dan Duryea
  • Dr. Renaud - Christian Marquand
  • Crow - Ian Bannen
  • Sergeant Watson - Ronald Fraser
  • Gabriele Scarnati - Gabriele Tinti
  • Carlos Reyes - Alex Montoya
  • Bellamy - George Kennedy

Stab

  • Regie - Robert Aldrich

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