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In einem Zimmer wird Paul Dounat (Alain Libolt) von Claude Ullmann (Claude Mann) und Felix Lepercq (Paul Crauchet) an die Wand gedrängt.

Film

Armee im Schatten

Während der Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg führt die Résistance einen erbitterten Kampf, bei dem Mitleid - auch untereinander - keinen Platz hat. Besonders einer der Widerstandskämpfer schont weder sich selbst noch Verräter und keine Besatzer.

Produktionsland und -jahr:
Frankreich 1969
Datum:

1942, während der Besetzung Frankreichs durch deutsche Truppen, wird der Widerstandskämpfer Philippe Gerbier verraten, von der Polizei verhaftet und in ein Lager gesteckt. Als er nach Paris überführt werden soll, gelingt ihm die Flucht zurück nach Marseille. Inzwischen wird der Informant der Deutschen identifiziert und als Verräter von Résistance-Mitgliedern getötet.

Gerbier reist per U-Boot nach London, um von dort aus den Widerstand besser koordinieren zu können. Auf seiner Reise trifft er auch Luc Jardie, den Anführer der gesamten Résistance, genannt der "Chef". Gerbier kehrt schon bald nach Frankreich zurück, wo ein Mitkämpfer von der Gestapo verhaftet wurde und gefoltert wird, um weitere Mitglieder der Widerstandsgruppe zu verraten. Mit einem angeblichen Krankentransport versucht die furchtlose Kämpferin Mathilde, ihn zu befreien.

Auch Gerbier wird erneut verhaftet und kann erst in letzter Sekunde während eines sadistischen Erschießungsspiels von seinen Kameraden befreit werden. Philippe muss sich nun erst einmal für ein paar Wochen in einem einsamen Haus verstecken, wo er vom "Chef" besucht wird. Dieser erzählt ihm, dass Mathilde verhaftet wurde.

3sat zeigt Jean-Pierre Melvilles realistischen Kriegs- und Agententhriller zum 100. Geburtstag des französisch-italienischen Filmschauspielers Lino Ventura, der als Hauptdarsteller die Rolle des Philippe Gerbier spielt.

Philippe Gerbier (Lino Ventura) steht im Halbdunkel eines Zimmers, hat die Gardine etwas zur Seite geschoben und blick aus dem Fenster, das außen mit einem Sichtschutz versehen ist.
Dem französischen Widerstandskämpfer Philippe Gerbier (Lino Ventura) ist die Flucht aus deutscher Gefangenschaft gelungen. Erneut übernimmt er die Führung der Résistance-Gruppe in Marseille.

Lino Ventura (eigentlich: Angelo Borrini, geboren am 14. Juli 1919 im italienischen Parma, gestorben am 22. Oktober 1987 in St. Cloud in Frankreich) war der Sohn eines italienischen Exportkaufmanns, der 1927 mit seiner Familie nach Frankreich emigrierte. 1963 wurde Ventura von Jacques Becker für den Film entdeckt. Als Agent, Gangster und raubeinigen Polizisten sah man ihn in einer Vielzahl von Filmen, darunter "Fahrstuhl zum Schafott" (1958), "Die Haut des anderen" (1966) und "Die Macht und ihr Preis" (1976). Dabei entwickelte sich Ventura immer mehr vom Draufgänger zum melancholisch-verschlossenen Einzelkämpfer und zeigte bedeutende schauspielerische Leistungen. 1966 gründete Ventura, dessen Tochter nach einer Gelbsucht geistig behindert war, eine Hilfsorganisation zur Unterstützung geistig behinderter Kinder, die heute zwölf Heime betreut.

Regisseur Jean-Pierre Melville, der vor allem durch seine Kriminalfilme berühmt wurde, adaptierte in "Armee im Schatten" einen Roman von Joseph Kessel und verarbeitete in dieser distanzierten, düsteren und schonungslosen Darstellung des teilweise selbstzerstörerischen Widerstandskampfes während der NS-Zeit seine eigenen Erlebnisse als Mitglied der Résistance.

  • Philippe Gerbier - Lino Ventura
  • Mathilde - Simone Signoret
  • Jean Francois Jardie - Jean-Pierre Cassel
  • u. a. -
  • Regie - Jean-Pierre Melville

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