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"All Is Lost": Robert Redford steht mit ernster Miene am Steuerrad.

Film

All Is Lost - Überleben ist alles

Ein einsamer Segler treibt mitten auf dem Ozean, bis er ein Leck im Rumpf entdeckt. Notdürftig gelingt es ihm, sein Boot zu flicken, als ein riesiger Orkan naht.

Produktionsland und -jahr:
USA 2013
Datum:

Ausnahmetalent Robert Redford verkörpert in dem packenden Survival-Drama einen charismatischen Seefahrer, der im rauen Ozean ohne Funkverbindung und mit geringen Vorräten ums Überleben kämpft.

Ruhig treibt die Segeljacht "Virginia Jean" vor sich hin, als sich der Rumpf langsam mit Wasser füllt. Unbemerkt vom Kapitän, einem älteren Herrn, der sich allein auf den Ozean gewagt hat, wurde das Boot von einem verlorenen Container gerammt, der ein Loch in die Schiffswand geschlagen hat. Notdürftig, aber funktional geflickt, kann die Jacht ihre Reise fast wie gehabt fortfahren. Doch das Salzwasser hat ihre Kommunikationssysteme zerstört. Sie ist vollkommen auf sich allein gestellt. Plötzlich zieht ein Sturm auf. Ein schwerer Orkan reißt die "Virginia Jean" und ihren Kapitän fast auf den Grund des Ozeans. Von jetzt an wird die Segelreise zum knallharten Überlebenskampf - mit offenem Ausgang.

In dem packenden Survival-Drama "All Is Lost" brilliert Robert Redford als einziger Darsteller. Die 1936 geborene Hollywoodlegende hat sich nicht nur als Darsteller ("Butch Cassidy und Sundance Kid", "Die Unbestechlichen"), sondern auch als Regisseur ("Eine ganz normale Familie", "Der Pferdeflüsterer") und Produzent unsterblich gemacht. Bereits 2002 wurde Redford mit dem Oscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet und ist dennoch kein bisschen müde.

In "All Is Lost" stellte der während der Dreharbeiten End-Siebziger erneut sein Können unter Beweis und zeigt, dass es nicht vieler Worte bedarf, um Emotionen und Überlebenswillen zu verkörpern. Packend und wendungsreich inszenierte Regisseur J.C. Chandor einen überaus intensiven Film, der bei seiner Premiere während des Filmfestivals in Cannes für minutenlange Standing Ovations sorgte.

Dabei war "All Is Lost" erst Chandors zweiter Langfilm nach seinem vielbeachteten Erstlingswerk "Der große Crash - Margin Call". "All Is Lost" avancierte schnell zum Kritikerliebling, konnte bei der Oscar-Verleihung aber nur eine Trophäe für das Beste Sound Editing gewinnen. Der Filmkritiker Georg Seeßlen konstatierte in seiner Rezension in "Die Zeit" über Redfords Spiel gar: "Wenn das keinen Oscar wert ist, dann fängt Hollywood wohl wirklich mit dem Sterben an." Redford wurde der Oscar verwehrt, aber er ist ebenso lebendig wie Hollywood selbst.

Darsteller

  • Schiffbrüchiger - Robert Redford
  • u. a. -

Stab

  • Regie - J. C. Chandor

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