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Film

Ada Kaleh

Irgendein Sommer an einem unbestimmten Ort: In einer Wohngemeinschaft fragen sich die Bewohner, wo sie leben könnten. Sie stellen sich Länder, Gemeinschaften und Orte vor.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2018
Datum:
Verfügbar in
D / CH / A
Verfügbar bis:
bis 27.06.2020

Die Zeit vergeht, ohne dass die Handlungen der Menschen oder der Zustand der Dinge daran irgendetwas ändern könnten. Und irgendwann fallen alle in einen tiefen Schlaf. - Preis der deutschen Filmkritik 2019 für den besten Experimentalfilm.

"Pflanzen, Objekte, Menschen und Lichtstimmungen werden alle mit dem gleichen, hingebungsvollen Blick betrachtet. Es gibt eine Welt ohne Hierarchien, eine Welt der Möglichkeiten! Nach und nach dringen Geräusche und Licht in die Interieurs: Die Sonne, das Rascheln von Blättern, all das wird so gefilmt, als würde man zum ersten Mal sehen und hören. Selten haben wir diesen Weg des Kinos hinaus in die Welt eindringlicher gesehen als in 'Ada Kaleh'. Die Arbeit ist geprägt von einer tastenden, aber bestimmten Annäherung an die Wirklichkeit. Diese dringt beim Blick durch immer größer werdende Fenster durch jede Pore des Films, auch weil Wittmanns Umgang mit der Bildebene und Nika Breithaupts Sounddesign in jeder Sekunde die Balance zwischen unwirklicher Erinnerungswelt und neugieriger Direktheit halten. Wir spüren darin die Kraft eines Auf- und Ausbruchs, der ästhetisch und unbedingt filmisch verhandelt wird." (aus der Jurybegründung des Verbands der deutschen Filmkritik)

Die Filmemacherin Helena Wittmann, 1982 in Neuss geboren, studierte Spanisch sowie Theater- und Medienwissenschaften in Erlangen und Hamburg, bevor sie die Hochschule für bildende Künste Hamburg besuchte, an der sie 2014 ihren Abschluss machte. Ihre Arbeiten wurden international auf Filmfestivals und in Ausstellungen gezeigt. Bei den Kurzfilmtagen Oberhausen lief auch ihr Film "Wildnis" (2013), der ebenfalls von 3sat gezeigt wurde.

Stab

  • Regie - Helene Wittmann

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