Film

Nahaufnahme einer Feministin - Alice Schwarzer beim DOK.fest

Sie ist bekannt, provokant und unterstützte 1977 die Gründung der feministischen Zeitschrift „Emma“. Alice Schwarzer mischt seit Jahrzehnten den Diskurs in Deutschland auf, stritt in Talkshows sowie vor Gericht gegen Sexismus und für die Frauen. Dabei geriet sie auch selbst immer wieder ins Kreuzfeuer der Kritik. Eine filmische Bühne bietet ihr nun, vor ihrem 80. Geburtstag Ende des Jahres, der Dokumentarfilm „Alice Schwarzer“, der beim DOK.fest München Premiere feiert.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 20.08.2022

kinokino traf Regisseurin Sabine Derflinger sowie Schwarzer persönlich zum Interview – und berichtet außerdem von der Verleihung des DOK.fest-Hauptpreises „Viktor“.

Weitere Themen diesmal in "kinokino":

Liebeleien eines DDR-Spitzels - „Stasikomödie“

Ein junger Mann mit ängstlichem Blick und ein rauchender älterer Mann sitzen an einem Kaffeetisch.
Szenenbild aus "Stasikomödie"
Quelle: Constantin

Anfang der 1980er Jahre im Ostberliner Stadtteil Prenzlauer Berg: Der junge Ludger wird von der Stasi angeworben und in die Berliner Kulturszene eingeschleust. Doch anstatt gehorsam Bericht zu erstatten, entwickelt er sich zum Dichter und bandelt mit mehr als einem Mädchen an… Mit „Stasikomödie“ schließt Regisseur Leander Haußmann nach „Sonnenallee“ und „NVA“ seine DDR-Trilogie ab und wirft die Frage auf: Welche Darstellung des Arbeiter- und Bauernstaats ist angebracht im Film? Trottelig-komödiantisch oder besser ernst und bitter wie im Drama „Das Leben der Anderen“? kinokino befragt neben Haußmann die „Stasikomödie“-Darsteller Jörg Schüttauf und Henry Hübchen.

Regie-Erfolge seit 30 Jahren – Ehrenpreis für Sönke Wortmann

Sein erster Spielfilm „Allein unter Frauen“ erschien 1991. Seitdem drehte Sönke Wortmann kontinuierlich Kinofilme, die fast alle Kassenerfolge waren. Für seine Arbeit – oft komödiantischer Art – erhält er den diesjährigen Ehrenpreis beim Bayerischen Filmpreis in München. Zur Einstimmung erinnert kinokino an Wortmanns filmische Anfänge und lässt neben ihn auch prominente Gratulanten wie Christoph Maria Herbst zu Wort kommen.

Unsere ONLINE-Shortcuts bieten: Stasikomödie // Dog – Das Glück hat vier Pfoten // Jonas Deichmann – Das Limit bin nur ich // Sechs Tage unter Strom // X

Und in den HEIMShortcuts Kritiken zu den Neuheiten im Heimkino: King Richard // Monte Verità – Der Rausch der Freiheit // Große Freiheit // Warum ich euch nicht in die Augen schauen kann

Das Magazin zeigt Porträts und Interviews mit Schauspielern und Regisseuren. Welche Filme lohnen sich? Welche sollte man lieber meiden? "kinokino" kritisiert die Tops und Flops und berichtet von den spannendsten Festivals.

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