Film

kinokino extra: Das waren die Hofer Filmtage 2023

In dieser 30-minütigen Extra-Ausgabe von kinokino stellt Moderatorin Christina Wolf die Höhepunkte der 57. Internationalen Hofer Filmtage vor.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 05.02.2024

Hannah Herzsprung will Rache – „15 Jahre“

Mit dem Drama „Vier Minuten“ feierte Hannah Herzsprung 2006 ihren Durchbruch - als junge Klaviervirtuosin und verurteilte Mörderin. Nun schlüpft sie erneut in die Rolle der hochaggressiven Jenny, die „15 Jahre“, so der Titel der Fortsetzung, im Gefängnis saß: unschuldig, wie sich herausstellt. Und sie sinnt auf Rache, denn der eigentlich Schuldige hat eine Karriere als Musiker hingelegt. So wie „Vier Minuten“ feierte auch „15 Jahre“ Premiere bei den Hofer Filmtagen. kinokino hat Hannah Herzsprung und ihre Co-Stars Albrecht Schuch und Hassan Akkouch getroffen um über Liebe, Rache und die Möglichkeit zur Vergebung zu sprechen.

Magie ohne Worte – „Gondola“ von Veit Helmer

Manche Filme setzen auf Wortgefechte und Dialoge um alles auszuerzählen. Nicht so Veit Helmer. Er vertraut auf ungewöhnliche Drehorte und die Magie der Bilder, in denen kaum gesprochen wird. Sein neuester Film, die BR-Koproduktion „Gondola“ verzichtet auf Dialoge, um eine Liebesgeschichte zwischen zwei Gondel-Schaffnerinnen vor allem über Blicke und visuelle Wendungen zu vermitteln. In kinokino erzählt Veit Helmer über die Dreharbeiten in Georgien und verrät, warum er lieber ohne Worte dreht und dabei seinen Kameramann auch mal zur Weißglut bringt.

Kämpfen für die Zukunft – Aktivist:innen im Film

Die Klimakrise und die Welle der Protestbewegungen und der Aktivist:innen - ein so zentrales wie umstrittenes Thema unserer Tage, das in Hof, in Form von Spiel- und Dokumentarfilmen, auch seinen Weg auf die große Leinwand gefunden hat. So wirft die Doku „Bis hierhin und wie weiter?“ einen Blick auf fünf junge Aktivist:innen und begleitet sie bei Straßenblockaden für die „Letzte Generation“ oder dem Protest in Lützerath. Was treibt sie an, sich dem immensen Hass ihrer Gegner zu stellen? Der Spielfilm „A Øve - Practice“ folgt einer Klimaaktivistin, die 1500 Kilometer zu einem wichtigen Trompetenvorspiel nach Oslo reisen muss, sich aber weigert klimaschädliche Flieger oder Züge zu nehmen und sich deshalb auf einen besonderen Roadtrip per Anhalter macht. kinokino trifft Regisseur Laurens Pérol, der zur Premiere seines Films selbst von Wien nach Hof per Anhalter gereist ist.

Außerdem der Gewinnerfilm des Förderpreises „Neues Deutsches Kino“, das Migrations-Drama „Rohbau“ und ein Talk mit Indie-Filmer und Multitalent Detlef Bothe über sein neues, so radikales wie persönliches Werk „Deine schöne Hölle“.

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