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Coronavirus

Film

Katastrophen-Kino - Corona und die Filmbranche

Wochenlang gingen Kinos in Zwangspause. Drehs wurden gestoppt, millionenteure Blockbuster verschoben, die gesamte Filmbranche lag brach. Mit welchen Sorgen blickt die Branche in die Zukunft?

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Zum ursprünglichen Termin des Filmfests München Anfang Juli blickt "kinokino extra" auf den Stand der Dinge, spricht mit Kinobetreibern, sowohl von großen Multiplexen wie kleinen Programmkinos, mit Produzenten, Schauspielern, Festivalbetreibern und Verleihern.

Gezeigt wird auch die "neue Realität" der Dreharbeiten, aktuelle Produktionen wie die in Videocall-Optik gedrehte Serie "Curfew Calls" und die Machtverschiebung hin zu den Streamingdiensten.

Allein in Deutschland rechnen die Lichtspielhäuser mit Verlusten von knapp 20 Millionen Euro pro Woche. Und Kino ist ein Geschäft, in dem verlorene Umsätze nicht mehr nachträglich reingeholt werden können, sagt Betreiber Christian Pfeil. Auch Großveranstaltungen wie das Filmfest München müssen 2020 ausfallen.

Nun öffnen die Kinos hierzulande wieder, Filme sind wieder auf der großen Leinwand zu sehen. Welche Herausforderungen der Neustart für Kinobetreiber – sowohl von großen Multiplexen wie kleinen Programmkinos – für Produzenten, Schauspielern, Festivalbetreiber und für Verleiher hat – in diesem "kinokino extra" kommen sie zu Wort.

Produzent Stefan Arndt von X-Filme bringt die "Känguru-Chroniken" zurück ins Kino, deren Weg zum deutschen Blockbuster im Frühjahr jäh ausgebremst wurden. Zaghaft gehen auch die ersten Kinofilme wieder in Produktion.

"kinokino extra" schildert die "neue Realität" der Dreharbeiten und ist unter anderem am Set des Spielfilms "Weißbier im Blut". Hauptdarsteller Sigi Zimmerschied erzählt von den besonderen Herausforderungen bei den Dreharbeiten.

Wie Corona kreativ genutzt wurde, zeigen aktuelle Produktionen wie die in Videocall-Optik gedrehte Mini-Serie "Curfew Calls" von Studierenden der Hochschule für Fernsehen und Film München. Prominente Schauspieler, wie Annette Frier oder Juliane Köhler, konnten für dieses Projekt gewonnen werden, das ausschließlich im Homeoffice produziert wurde.

Auch das Team um Regisseur Roland Reber hat den Lockdown spontan genutzt: Im Kurzfilm "Coronoia" vermitteln die unabhängigen Filmemacher auf musikalische wie satirische Weise ihre Sicht auf die aktuelle Situation.

Mit welchen Sorgen, mit welchen Hoffnungen blickt die Branche in die Zukunft? Das "kinokino extra - Katastrophen-Kino - Corona und die Filmbranche" zieht eine aktuelle Bilanz.

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