Film

Tod eines Keilers

Gottfried Binder ist an Lungenkrebs erkrankt. Er ist überzeugt, dass die tödliche Krankheit eigentlich für einen anderen bestimmt war. Für seinen Vorgesetzten Doktor Götze, der ihn schikaniert, wo er nur kann. Um «Gerechtigkeit herzustellen» bringt er den arroganten und kettenrauchenden Oberarzt um.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar in
D / CH / A
Verfügbar bis:
bis 30.07.2023

Gottfried Binder (Joachim Król), ein einfacher Angestellter der pathologischen Abteilung einer Universitätsklinik, ist an Lungenkrebs erkrankt und glaubt, den Kampf gegen die Krankheit gewonnen zu haben. Er steht kurz vor der Pensionierung, als er sein Todesurteil vernimmt. Wenn die Medizin nicht irrt, so wird er nur noch wenige Monate zu leben haben. Binder glaubt, dass die Krankheit ihn zu Unrecht trifft und projiziert seine Wut und sein Unverständnis auf Doktor Götze (Stefan Kurt), der seine Gewebeprobe beurteilt und ihn zum hoffnungslosen Fall erklärt hat. Nur bei Pat Wyss (Lale Yavas), einer jungen Assistenzärztin, die bei Götze ihren Facharzt machen will, findet Binder Trost und Verständnis.

Dass ausgerechnet Götze das Todesurteil gefällt hat, lastet schwer auf Binder. Götze ist seit Jahren Binders Vorgesetzter, ein Unmensch, der bei allen unbeliebt ist und jeden schikaniert, wo er nur kann. Dabei raucht er unablässig und bläst seinen Kollegen den Rauch rücksichtslos ins Gesicht. Die Todesbotschaft verändert Binders Verhalten gegenüber Götze. Plötzlich sieht er diesen Mann mit anderen Augen. Die dreiste Art, sein zynischer Umgang mit der alltäglichen Arbeit und das arrogante Gehabe gegenüber den Kollegen empfindet Binder geradezu als Aufforderung, dieses Ekel aus der Welt zu schaffen. Binder ist beseelt vom Gedanken, Gerechtigkeit herzustellen. Der Zufall spielt ihm ein ungewöhnliches Mordinstrument in die Hände. Die exotische Waffensammlung von Klinik-Chef Professor Bernbeck (Friedrich von Thun) ist für jeden jederzeit zugänglich. Hier entwendet Binder ein Blasrohr und Pfeilgift.

Am jährlichen Klinikfest, das in einer abgelegenen Waldhütte stattfindet, lauert Binder Götze auf und verabreicht ihm mit einem kräftigen Stoss aus seiner kranken Lunge eine tödliche Dosis Gift. Weil Götze sich mit letzter Kraft zu wehren versucht, erledigt ihn Binder mit einer Flasche Château Latour und legt ihn in den Kofferraum des nächststehenden Autos. Es ist das Auto des zerstreuten Klinikdirektors Bernbeck, der später meint, er selber habe Götze ermordet und könne sich an nichts mehr erinnern. Als Bernbeck seinen Freund und Vertrauten Professor Eugen Rusterholz (Hans-Michael Rehberg) aufsucht, zögert dieser keine Sekunde und hilft ihm, die Leiche verschwinden zu lassen. In einer waghalsigen Nacht-und-Nebel-Aktion werfen die beiden Männer den toten Götze in den Fluss.

Am nächsten Tag wird die Leiche von der Polizei geborgen und zur Abklärung der Todesursache in die pathologische Abteilung gebracht: in Binders Abteilung. Der zuständige Kommissar Horak (Hanspeter Müller-Drossaart) und sein Kollege Manz (Martin Rapold) stehen vor der Aufklärung eines ungewöhnlichen Mordfalls.

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